elektronisch gesteuerte Benzinpumpe einbauen

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    • elektronisch gesteuerte Benzinpumpe einbauen

      Noch Mal das leidige Thema Benzinpumpe

      • Die Kontakte der Original - Benzinpumpe verschmoren.

      • Es gibt Reparatursätze

      • Es gibt Anleitungen zum Einbau eines Kondensators


      Aber:

      Es gibt auch eine endgültige Lösung ohne Basteln - und das auch noch zu einem annehmbaren Preis (ca. 60 €)


      Umbau der Benzinpumpe auf eine elektronische (kontaktfreie) Pumpe von FACET (facetpumpen.de)

      Eingebaute Teile:

      - Facet-Kraftstoffpumpe Model 40104 mit 1/8" NPT
      - Facet Vorfilter original, 8mm Anschluß mit 1/8" NPT
      - Winkelstück 1/8" NPT

      Kosten: ca. 60,- € plus Versandkosten
      Arbeitszeitaufwand: ca. 20 min.

      Wichtig: Die Facetpumpe und der vorgeschaltete Filter müssen direkt verschraubtwerden, sonst reicht die Einbaulänge nicht.
      Hinweis: Der Abgangsschlauch von der Pumpe muss um den Winkel gekürzt werden.

      Umbau der Benzinpumpe auf eine elektronische (kontaktfreie) Pumpe von FACET (facetpumpen.de)

      Eingebaute Teile:

      - Facet-Kraftstoffpumpe Model 40104 mit 1/9" NPT
      - Facet Vorfilter original, 8mm Anschluß mit 1/8" NPT
      - Winkelstück 1/8" NPT

      Kosten: ca. 60,- € plus Versandkosten
      Arbeitszeitaufwand: ca. 20 min.
      Hinweis: Der Abgangsschlauch von der Pumpe muss um den Winkel gekürzt werden.

      Die Lüsterklemme wurde provisorisch eingebaut.
      Bilder
      • Originalzustand NTV.JPG

        89,03 kB, 408×306, 213 mal angesehen
      • Umbau auf Facetpumpe.jpg

        139,23 kB, 960×612, 238 mal angesehen
      • Facet Pumpe 40104.jpg

        12,31 kB, 369×335, 170 mal angesehen
      • Facet Vorfilter 8mm 1_8Zoll.jpg

        11,37 kB, 369×262, 149 mal angesehen
      Dateien
      Die gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Höflichkeit ist Grundvorraussetung für eine langanhaltende Freundschaft
    • Durchdachte Lösung. Vielen Dank dafür.
      Viele Grüße

      Andreas


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      Jahrestreffen
      2006 Brilon | 2007 Weidenhof | 2008 Oberbernhards | 2009 Drangstedt | 2010 Bernkastel-Kues | 2011 Neidenberga | 2012 Titisee | 2013 Antweiler |2014 Drangstedt | 2015 Neidenberga | 2016 Weidenhof | 2017 Weidenbach
    • Das kegelige NPT- Außengewinde ist mit einem kegeligen NPT- Innengewinde kompatibel. Da sowohl Innen-als auch Außengewinde kegelig sind, tragen mehr Gewindegänge zur Abdichtung bei. Zusätzlich wird eine solche Verschraubung mit geeigneten Dichtmitteln wie Teflonband oder Hanf versehen, um verbleibende Spalte zu füllen.

      Also kannst du auf nummer sicher ein bissel teflonband nehmen ;)
    • Peter schrieb:


      ...Teflonband ist nicht Benzinbeständig.

      Moin Peter,

      ich bin leicht irritiert. ?(
      Üblicherweise ist Teflon bzw. Teflonband, Materialkürzel recht gut beständig gegen Benzin.

      Ich gebe dir mal den Tipp, zu startpagen und dort die Suchbegriffe „Teflon“ oder „Teflonband“ und „benzinbeständig“ einzugeben.
      Dort erfährst du dann z.B.

      „Es ist äußerst beständig gegen alle Basen, Alkohole, Ketone, Benzine, Öle usw. „

      oder

      „Teflonband zum Abdichten diverser Verbindungen ist eine besonders saubere Lösung.
      Im Motorsport wird Teflonband gerne benutzt um Benzin oder Wasserleitungen (z.B. vom Turbolader) abzudichten.“


      Gruß

      Wolfgang

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von joe.dalton ()

    • ......sorry, will jetzt nicht einen auf blöd machen aber es gibt auch noch eine andere Variante die gut und langlebig funktioniert, Unterdruckbenzinpume und ja Teflon bzw. Teflonband ist kaftstoffest, man darf nur nicht retour/zurück drehen! :thumbup:

      `schen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues / 2011 Neidenberga / 2012 Titisee + geile Sau-Tour / 2013 Antweiler + blaue Zipfel-Tour / 2014 Drangstedt / 2015 Neidenberga / 2016 Creglingen / 2017 Weidenbach + Heuabschiedstour
    • moin zusammen
      Habe mich einfach mal für die Facet-Pumpe entschieden . Einbau unproblematisch . Kleinen Aluwinkel an original Pumpenhalter schrauben , Kraftstoffschläuche original belassen .
      Alte Pumpe war ja noch funktionsfähig , also reine Vorsorgemaßnahme . Die fährt jetzt als E- Teil im Koffer mit .

      Gruß Peter
    • Hallo zusammen,

      Der Grund für den Ausfall der Benzinpumpe wird wohl die induktive Last des Motors gekoppelt mit Spannungsspitzen (Induktion) beim Abschalten der Pumpe sein, welche durch Funkenbildung die Kontakte abbrennen lassen.

      Die Lösung mit externem Relais ist einfach, aber verhindert das Problem nicht, sondern verschiebt bzw. verlängert es nur. Die Transistorlösung sieht erst einmal besser aus, ist aber in Wirklichkeit in der gezeigten Form deutlich unsicherer, da der Transistor ungeschützt die Spannungsspitzen des Motors abbekommt. Ich vermisse in der Schaltung Schutzbausteine wie TVS-Dioden und Varistoren. So wird das nur ein Spiel auf Zeit und man steht mit kaputtem Transistor da.

      Ein bipolarer Transistor ist zwar grundsätzlich in aller Regel robuster, hat aber eine deutliche Sättigungsspannung von rund 1 V. Das heißt, dass an der Pumpe rund 1 V weniger Spannung anliegt und die Pumpe damit weniger leistet. Das sollte im Normalfall kein Problem machen, kann aber unter Volllast zum Spritmangel führen, wenn die Pumpe knapp bemessen ist.

      Ich würde einen modernen MOSFET nehmen, der einen geringen Rdson von einigen wenigen Milliohm hat und diesen aktiv mit TVS-Dioden am Gate und Drain schützen. Das kann so klein werden, dass das Huckepack als SMD-Platine mit an die originale Pumpe passt. Verlustleistung entsteht an dieser Stelle kaum, da der On-Widerstand des FET so unheimlich klein ist. Die entstehende Verlustleistung nehmen die Leiterzüge auf der Platine problemlos auf.

      Der Hintergrund einer Schutzbeschaltung besteht darin die Betriebssicherheit zu erhöhen. Leider gibt es am Mopped einige induktive Verbraucher, welche hässliche Spannungsspitzen in das Bordnetz speisen, wie zum Beispiel die Hupen, die Benzinpumpe selbst, der E-Starter usw. Diese Spannungsspitzen töten zuverlässig jeden Transistor über kurz oder lang, wenn keine Schutzbeschaltung vorhanden ist.

      Leider bekomme ich meine RC33 Bj. 95 erst im Frühjahr, denn sie steht noch ca. 300 km von mir weg. Wenn es soweit ist, werde ich wohl eine entsprechende Schaltung entwerfen, welche auch Automotive-Ansprüchen gerecht wird. Vielleicht mache ich auch einige dieser Platinen...

      Viele Grüße!

      Sven
    • Die Lösung mit externem Relais ist einfach, aber verhindert das Problem nicht, sondern verschiebt bzw. verlängert es nur.

      Die Funkenbildung wird durch die zusätzlich eingebaute Diode schon recht gut verhindert. Originalpumpen mit intakter Diode können schon mal 100.000 km oder mehr halten.
      Ich habe natürlich immer ein mechanisches Ersatz-Relais dabei, das ich bei Bedarf einfach umstecken kann :D
      War aber bisher seit einigen tausend km mit der Transistorlösung noch nicht nötig.
      Bin mal gespannt auf Deine Variante. Wäre eine prima Sache, wenn man das so klein hinbekommen würde, dass es in die Pumpe passt.
      Wenn Du doch schon über Weihnachten basteln willst, kannst Du mal nach einer Pumpe für eine ältere CBR600 suchen. Die ist bis auf die Länge des Kabelbaums und den Anschluss des Entlüfterschlauchs baugleich.
      Diese Pumpen gibt es öfter (weil die CBRs gerne mal als Totalschaden enden) für kleines Geld.

      Gruß
      Günter
    • SvenL schrieb:

      Hallo zusammen,
      ........Die Transistorlösung sieht erst einmal besser aus, ist aber in Wirklichkeit in der gezeigten Form deutlich unsicherer, da der Transistor ungeschützt die Spannungsspitzen des Motors abbekommt.
      .....Viele Grüße!

      Sven

      Hallo Sven:

      Die Pumpe hält seit 38.000km problemlos stand. Sogar einen Kabelbrand durch die Griffheizung hat sie überstanden. Ich denke, damit habe ich alle Basteleien rund um die Pumpe beendet.
      Aufgrund der etwas größeren Förderleistung ist die Startzeit nach längerem Stillstand 3 Monate) etwa 2 Sekunden.
      Die gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Höflichkeit ist Grundvorraussetung für eine langanhaltende Freundschaft
    • SvenL schrieb:

      Ich würde einen modernen MOSFET nehmen
      OK , ich würde auch einen BUZ11 nehmen .


      SvenL schrieb:

      hat aber eine deutliche Sättigungsspannung von rund 1 V. kann aber unter Volllast zum Spritmangel führen, wenn die Pumpe knapp bemessen ist.
      dem seh ich nicht so , da es sich um eine "Kolbenpumpe" handelt .
      :D :D :D wenn die Förderleistung von 128 l/h nicht ausreicht , sollte man etwas langsamer fahren :whistling: :whistling: :whistling:


      SvenL schrieb:

      ungeschützt die Spannungsspitzen des Motors abbekommt
      verstehe ich nicht , klär mich auf :D nein Du nicht Potti :P
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von roso ()

    • Moin.

      Hab mir den Beitrag oben nochmal durchgelesen. Dort wird die Benzinpumpe 40104 angegeben. Di eLinks führen aber zur 40107, deren Fördermenge viel höher ist. Auch der Druck.

      4104:
      - 12 Volt Kraftstoffpumpe (Kolbenpumpe)
      - Maximaler Förderdruck: 0,17 bar
      - Fördermenge bis max. 45 Liter / Stunde
      - Kraftstoffpumpe saugt Kraftstoff selbstständig an
      - Kraftstoffpumpe ist selbstregulierend
      - Kraftstoff kann bis zu einer maximalen Höhe von 0,3m angesogen werden
      - Anschlüsse: konisches Gewinde, 1/8 Zoll NPT
      - Maße: 5cm (B) - 6cm (H)- 7,2cm (L)
      - Einsatztemperatur: -31° C - 55° C

      4107:
      - 12 Volt Kraftstoffpumpe (Kolbenpumpe)
      - Maximaler Förderdruck: 0,48 bar
      - Fördermenge bis max. 128 Liter / Stunde
      - Kraftstoffpumpe saugt Kraftstoff selbstständig an
      - Kraftstoffpumpe ist selbstregulierend
      - Kraftstoff kann bis zu einer maximalen Höhe von 0,3m angesogen werden
      - Anschlüsse: konisches Gewinde, 1/8 Zoll NPT
      - Maße: 5cm (B) - 6cm (H)- 7,2cm (L)
      - Einsatztemperatur: -31° C - 55° C

      Welche ist jetzt richtig?

      Gruß Maik
      buffbuffbuffbuff *klonk* brobobobobrooooooo*klack*broooooaaaaa*klick*raaaaaaharrrrrrrr...