Gabel Luftkammer

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    • Gabel Luftkammer

      Moin zusammen,

      nachdem ich am WE meine Gabel (94er, origina Federn) erfolgreich überholt hab, ist mir beim Öl ein ziemlich dämliches Mißgeschick passiert:

      Ich hab auf dem Messbecher die Skala für Gramm Zucker genommen, statt ml.

      Kann mir jemand sagen wie groß das Luftpolster bei 470ml ist?

      Viele Grüße Chris
    • ......welches Öl hast du verwendet denke mal 10er, da würde ich eine Luftkammer von 160 bis 180mm nehmen (je nach dem wie komfortabel du die Gabel haben willst) angefangen mit 180mm Luftkammer und du kannst nach eigenem Empfindung/Vorliebe ja noch verringern), also die Gabel ganz zusammenschieben dann messen wieviele Millimeter von der Oberkante Standrohr bis zum Öl frei sind (es wird ohne Federn messen) und es ist unwichtig wieviel ml Öl eingefüllt wird, du mußt nur auf beiden Gabelholmen die selben Millimeter Luftkammer haben, wenn dir die Gabel dann zu weich ist kannst du die Luftkammer ja noch um 20mm verringern (etwas mehr Öl einfüllen) also auf 160mm gehen(die 470ml Gabelöl Bücheli-Angabe kannst du vergessen) ich mache es so hole mir aus der Apotheke eine 10ml Einwegspritze und besorge mir dazu ein Stück zur Spritze passenden Benzinschlauch und markiere mir auf dem Schlauch die gewünschte Luftkammerhöhe mit einer Wäscheklammer, fülle dann etwas mehr Öl in die Gabeln und sauge das überschüssige Öl mit dem selbstgebasteltem Meßgerät wieder ab bis die gewünschte Luftkammer erreicht ist.
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt

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    • Danke Hans!

      Die Luftkammer hab ich gerade korrigiert. Ich hab jetz mit 170mm mal die goldene Mitte gewählt. Morge werde ich sehen ob das so passt, wenn nicht ist das ja schnell geändert. Öl ist übrigens 10er Motul factory line.
      Mein Messgerät ist ähnlich, nur hab ich den Schlauch an einem Zollstock befestigt, dann hast du eine Skala und er ist gerade.

      Gruß Chris
    • Schlägt nicht durch bei einer Vollbremsung?
      Normalerweise muss da mehr Öl rein, ich meine mich an 123mm Serienstand zu erinnern, ich mach sogar max. 120mm bei Serienfeder.
      Tunerlatein:
      nolite dare sanctum canibus neque mittatis margaritas vestras ante porcos ne forte conculcent eas pedibus suis et conversi disrumpant vos (Matth. 7,6)
    • Das richtige Thema, so den alten Thread nochmal aktiviert/hochgeholt.

      Habe über den Winter meine NTV-Gabel servicen müssen, war undicht.
      War bereits "standardmäßig" verbessert, mit Zubehörfedern und zäherem Gabelöl.

      Alles kein Problem, zerlegt und mit neuen Lagerschalen, Siris (SKF) und Öl zusammengebaut.

      Da ich hier öfter gelesen hab, das wesentlich größere Luftkammerwerte empfohlen werden, habe ich meine etwas angepasst.

      Vorherwurde Gabel mit 108mm Luftkammer gefahren...... beim Zerlegen nachgemessen und um Ölverlust, durch Undichtigkeit, bereits korrigiert.

      Zum Motorradstatus:
      - Wirth Federn in der Gabel.
      - Federbein angepasst.
      - VR-Bremse mit Stahlflex, verstellbaren Brems-Hebel und Brembo Sinter, rot, Brems-Belägen verbessert.
      - Reifen, CRA3 mit sehr hohem Bremsgrip.

      Mein verwendetes Gabelöl ist etwas straffer wie Wilbers 10.....
      ....da ich mit meiner alten Luftkammer eigentlich gut zurechtgekommen bin, hab ich nur eine wenig größere Luftkammer eingemessen/eingefüllt, ca. 3mm größere LK.

      Aktuelle LK 111mm.

      Beim ersten Fahrversuch, mit Vollanker, absoluter Vollbremsung auf gerader, ebenen, griffigen Straße, im Trockenen, aus 100Km/h heraus, war ich dann doch ein wenig überrascht.

      Die Gabel schlägt fast bis zum tatsächlichen (vorher abgemessenen), mechanischen Endanschlag durch, mit einem kleinen verbleibenden Restfederweg von max. 4mm (vorher waren es min. 10mm).
      Das ist fast etwas zu wenig, falls in der Bremszone der Belag unruhig ist. Fährt und bremst sich aber gut, mal schauen..... :rolleyes:

      ABER.
      Irgendwie kann ich mir garnicht vorstellen, wie eine LK von >/=120mm das volle Durchschlagen, bei einer Voll-/Not-Bremsung, tatsächlich verhindern kann und damit das vorzeitige, schlagartige Blockiere des Vorderrads bei einer Notbremsung unterdrücken kann.

      Vor allem wenn man eine originale Gabelfeder fährt und nicht, so wie bei mir, eine straffere Zubehörfeder verbaut ist.
      Das ist und bleibt für mich ein Rätzel!?

      Nichts für Ungut.
      Patrick
      Das ist meine ganz eigene Meinung und wenn das jemand anders sieht.....bitte gerne!

      The post was edited 3 times, last by Kurvenguide ().

    • Ich glaube, das hast du verdreht. Es wird hier empfohlen mehr Öl einzufüllen. Dadurch wird die LK kleiner. Die kleinere LK sorgt dann für bessere Durchschlagsicherheit.
      Ich hab nen Kurzen ... und das ist gut so ;-)

      (\_/)
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    • @Ententreiber83

      Ja, du hast recht, mehr Öl weniger/kleinere Luftkammer.
      Das ist auch meine Intension.

      Oben in dem Thread und auch in anderen Beträgen, wird von Luftkammergrößen von 180-160mm (ohne Feder) gesprochen, die empfohlenen LK-Größen sind dann zwischen 130-120mm (immer ohne Feder).
      Aber, ich habe die jetzt mehrfach ausgetestete, verifizierte Erfahrung gemacht, das mit Wirth-Feder, eine Luftkammer von 111mm gerade noch reicht, gerade noch das Durchschlagen verhindert.

      Ist mir schon klar, das mit mehr Öl die Luftkammer kleiner wird. ;(

      Aber mir ist völlig unklar, wie eine LK >120mm das Durchschlagen, bei Vollbremsung auf leicht unruhigem Geläuf verhindern können sollte, vor allem mit Serien-Feder.

      Mit dem großen Nachteil, wenn die LK zu klein ist und die Gabel durchschlägt, dass das VR eine unangenehme Tendenz zum schlagartigen Blockieren beim Vollankern (wenn es blöd läuft, genau dann wenn es eine alternativlose Notbremsung gefordert ist) entwickelt.

      Da besteht ein großer Unterschied, zwischen meiner und der Forums-Erfahrung.....das ist mir ein Rätzel!
      .... nicht das bei mehr Öl die Luftkammer kleiner wird, das hab sogar ich überrissen.

      Ciao
      Patrick
      Das ist meine ganz eigene Meinung und wenn das jemand anders sieht.....bitte gerne!

      The post was edited 1 time, last by Kurvenguide ().

    • Nun hoffentlich zum letzten Mal:
      Luftkammer und Feder hängen zusammen, man darf also nicht die Werte für z.B. eine Wilbersfeder auf eine Serienfeder übernehmen. Erstens, weil die Federraten unterschiedlich sind und zweitens weil die schiere Masse der Feder den späteren effektiven Ölstand ebenfalls beeinflusst. Eine Feder in voller Länge verdrängt beim Einbau logischerweise viel mehr Öl als eine kurze Feder mit dünner Blechhülse. Den Vorgaben der jeweiligen Hersteller darf man als Grundeinstellung erstmal vertrauen, die wissen üblicherweise was sie da empfehlen und in einem Bereich von +.10mm liegt dann auch meistens der sinnvolle Wert.
      Auch bei von mir umgebauten Gabeln könnte man die Feder nicht einfach in eine Seriengabel übernehmen und die Luftkammer belassen,Cartridgestange und Deckel verdrängen ein anderes Volumen als der Seriendeckel.
      Die angegebenen Millimeter beziehen sich immer auf eine voll eingeschobene Gabel ohne Feder.

      Die Serienfeder ist in der Tat, wie bei praktisch allen Motorrädern dieser Zeit, grenzwertig weich.
      Grenzwertig, nicht unfahrbar, es sind schließlich noch ne Menge NTVs mit Serienfedern unterwegs und offensichtlich gehts so auch. Diese Federn funktionieren z.B. in der 35kg leichteren Hawk perfekt.... und damit sieht man auch die Größenordnung, die Feder ist für die NTV, wohlgemerkt nach meinen Ansprüchen, gut 10% zu weich.

      Die Werte von Patrick sind, wenn seine Angaben und Messmethoden stimmen, wie schon an anderer Stelle vorgerechnet, unsinnig. Eine derart kleine Luftkammer in Verbindung mit einer Feder in voller Länge sorgt für eine effektive Luftkammer von Null. Das ergibt eine irrsinnige Progression bzw. einen sogenannten hydraulischen Block.
      Bei einer kurzen Feder (Serie oder ähnlich) ist die Untergrenze etwa 118-115mm, danach wird die Progression endgültig zu steil und wird die Dämpfung gnadenlos überfordern. Wenn so eine Luftkammer nicht genügt, muss eine härtere Feder rein oder die Vorspannung erhöht werden.
      Tunerlatein:
      nolite dare sanctum canibus neque mittatis margaritas vestras ante porcos ne forte conculcent eas pedibus suis et conversi disrumpant vos (Matth. 7,6)
    • So unsinnig finde ich meine LK-Werte gar nicht, weil:

      - im Fahrversuch funktioniert das Ganze nachvollziehbar sehr gut. Die Eintauchtiefen bleiben stabil und werden immer wieder auf's Neue bestätigt.

      - vom hyd. Block bin ich ein gutes Stück weg. Wenn ich das Luftposter mit Feder messe, bei zusammengeschobener Gabel, und dann Deckel und weiter komprimierte Feder hochrechne/abziehe, bin ich mind. 30mm davon entfernt.

      - die festgestellten Restfederwegwerte sind ein weiches Limit. Sie lassen sich analog zur Anpassung der LK ver- und somit einstellen. Noch mehr LK (>120mm) und der Restfederweg geht auf 0......ab da wird es tatsächlich ein hartes Limit, ein mechanischer Stop-Block. Die Gabel kann nicht weiter eintauchen und beim Bremsen über unebenes Geläuf wird die Gabel sehr bockig, neigt zum Blockieren und Stempeln.
      Mache ich LK kleiner (<115mm) bleibt mehr Restfederweg übrig und die Gabel reagiert immer weicher, kontrollierbarer und toleranter beim Vollankern auf unebenem Belag, je größer der Restfederweg wird. Hätte sich in der Gabel dabei ein hyd. Block eingestellt, würde sie mind. so bockig und cholerisch reagieren wie beim mech. Block (siehe oben).

      Ja, die LK Werte, bei Telegabeln, hängen vom Mopedgewicht, dessen Schwerpunktlage, dem Grippotential von Belag und Reifen und von den Gabel-Federn ab.
      Bei mir sind Wirth verbaut, die Front ist leicht abgesenkt, das Heck ist etwas höher (jeweils ca. 5-10mm), der Reifen (CRA3) verwirklicht einen sehr hohen Bremsgrip.......das ergibt bei mir eine optimale LK von 111-110mm.
      Und die NTV bleibt damit, beim Bremsen, super ruhig. Ich kann mit entlasteten HR, so voll über Teer-Flicken-Teppiche bremsen, ohne dass das VR rumzickt......für mich passt das!

      Würde ich mehr LK einbauen und das ganze mit mehr Vorspannung versuchen zu kompensieren, würden die Negativfederwegswerte an der Gabel völlig aus dem Lot kommen, falsch werden. Die Front würde höher liegen, das Fahrverhalten träger und indirekter. Auch würde das Moped im Kurvenausgang mehr versuchen zum Kurvenausgang zu tendieren, mehr untersteuern..,,,,das macht sie so, mit meiner Einstellung, alles nicht.
      Ich kann mit keinem anderen meiner Mopeds, so früh und so deutlich ans Gas gehen, wie mit der NTV, ohne das sie "weit läuft".....passt, das gefällt ihr.

      Ja, andere Federn wären tatsächlich eine weitere, andere Möglichkeiten! Auch die Wirth-Federn, sind für meinen Geschmack, noch etwas zu weich......aber das wäre zu viel Investment, für eine NTV, die sowieso nie wirklich gut sein wird, nie zum Kurven-Racer, sondern nur zum Kurven-Genießer werden kann und für das reicht es schon jetzt!


      Ohje, jetzt werde ich bestimmt wieder geschimpft. :rolleyes:
      Patrick
      Das ist meine ganz eigene Meinung und wenn das jemand anders sieht.....bitte gerne!

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    • Kurvenguide wrote:

      @Ententreiber83

      Ja, du hast recht, mehr Öl weniger/kleinere Luftkammer.
      Das ist auch meine Intension.

      Oben in dem Thread und auch in anderen Beträgen, wird von Luftkammergrößen von 180-160mm (ohne Feder) gesprochen, die empfohlenen LK-Größen sind dann zwischen 130-120mm (immer ohne Feder).
      Aber, ich habe die jetzt mehrfach ausgetestete, verifizierte Erfahrung gemacht, das mit Wirth-Feder, eine Luftkammer von 111mm gerade noch reicht, gerade noch das Durchschlagen verhindert.

      Ist mir schon klar, das mit mehr Öl die Luftkammer kleiner wird. ;(

      Aber mir ist völlig unklar, wie eine LK >120mm das Durchschlagen, bei Vollbremsung auf leicht unruhigem Geläuf verhindern können sollte, vor allem mit Serien-Feder.

      Mit dem großen Nachteil, wenn die LK zu klein ist und die Gabel durchschlägt, dass das VR eine unangenehme Tendenz zum schlagartigen Blockieren beim Vollankern (wenn es blöd läuft, genau dann wenn es eine alternativlose Notbremsung gefordert ist) entwickelt.

      Da besteht ein großer Unterschied, zwischen meiner und der Forums-Erfahrung.....das ist mir ein Rätzel!
      .... nicht das bei mehr Öl die Luftkammer kleiner wird, das hab sogar ich überrissen.

      Ciao
      Patrick

      Michael RC31 wrote:

      Nun hoffentlich zum letzten Mal:
      Luftkammer und Feder hängen zusammen, man darf also nicht die Werte für z.B. eine Wilbersfeder auf eine Serienfeder übernehmen. Erstens, weil die Federraten unterschiedlich sind und zweitens weil die schiere Masse der Feder den späteren effektiven Ölstand ebenfalls beeinflusst. Eine Feder in voller Länge verdrängt beim Einbau logischerweise viel mehr Öl als eine kurze Feder mit dünner Blechhülse. Den Vorgaben der jeweiligen Hersteller darf man als Grundeinstellung erstmal vertrauen, die wissen üblicherweise was sie da empfehlen und in einem Bereich von +.10mm liegt dann auch meistens der sinnvolle Wert.
      Auch bei von mir umgebauten Gabeln könnte man die Feder nicht einfach in eine Seriengabel übernehmen und die Luftkammer belassen,Cartridgestange und Deckel verdrängen ein anderes Volumen als der Seriendeckel.
      Die angegebenen Millimeter beziehen sich immer auf eine voll eingeschobene Gabel ohne Feder.

      Die Serienfeder ist in der Tat, wie bei praktisch allen Motorrädern dieser Zeit, grenzwertig weich.
      Grenzwertig, nicht unfahrbar, es sind schließlich noch ne Menge NTVs mit Serienfedern unterwegs und offensichtlich gehts so auch. Diese Federn funktionieren z.B. in der 35kg leichteren Hawk perfekt.... und damit sieht man auch die Größenordnung, die Feder ist für die NTV, wohlgemerkt nach meinen Ansprüchen, gut 10% zu weich.

      Die Werte von Patrick sind, wenn seine Angaben und Messmethoden stimmen, wie schon an anderer Stelle vorgerechnet, unsinnig. Eine derart kleine Luftkammer in Verbindung mit einer Feder in voller Länge sorgt für eine effektive Luftkammer von Null. Das ergibt eine irrsinnige Progression bzw. einen sogenannten hydraulischen Block.
      Bei einer kurzen Feder (Serie oder ähnlich) ist die Untergrenze etwa 118-115mm, danach wird die Progression endgültig zu steil und wird die Dämpfung gnadenlos überfordern. Wenn so eine Luftkammer nicht genügt, muss eine härtere Feder rein oder die Vorspannung erhöht werden.

      Kurvenguide wrote:

      So unsinnig finde ich meine LK-Werte gar nicht, weil:

      - im Fahrversuch funktioniert das Ganze nachvollziehbar sehr gut. Die Eintauchtiefen bleiben stabil und werden immer wieder auf's Neue bestätigt.

      - vom hyd. Block bin ich ein gutes Stück weg. Wenn ich das Luftposter mit Feder messe, bei zusammengeschobener Gabel, und dann Deckel und weiter komprimierte Feder hochrechne/abziehe, bin ich mind. 30mm davon entfernt.

      - die festgestellten Restfederwegwerte sind ein weiches Limit. Sie lassen sich analog zur Anpassung der LK ver- und somit einstellen. Noch mehr LK (>120mm) und der Restfederweg geht auf 0......ab da wird es tatsächlich ein hartes Limit, ein mechanischer Stop-Block. Die Gabel kann nicht weiter eintauchen und beim Bremsen über unebenes Geläuf wird die Gabel sehr bockig, neigt zum Blockieren und Stempeln.
      Mache ich LK kleiner (<115mm) bleibt mehr Restfederweg übrig und die Gabel reagiert immer weicher, kontrollierbarer und toleranter beim Vollankern auf unebenem Belag, je größer der Restfederweg wird. Hätte sich in der Gabel dabei ein hyd. Block eingestellt, würde sie mind. so bockig und cholerisch reagieren wie beim mech. Block (siehe oben).

      Ja, die LK Werte, bei Telegabeln, hängen vom Mopedgewicht, dessen Schwerpunktlage, dem Grippotential von Belag und Reifen und von den Gabel-Federn ab.
      Bei mir sind Wirth verbaut, die Front ist leicht abgesenkt, das Heck ist etwas höher (jeweils ca. 5-10mm), der Reifen (CRA3) verwirklicht einen sehr hohen Bremsgrip.......das ergibt bei mir eine optimale LK von 111-110mm.
      Und die NTV bleibt damit, beim Bremsen, super ruhig. Ich kann mit entlasteten HR, so voll über Teer-Flicken-Teppiche bremsen, ohne dass das VR rumzickt......für mich passt das!

      Würde ich mehr LK einbauen und das ganze mit mehr Vorspannung versuchen zu kompensieren, würden die Negativfederwegswerte an der Gabel völlig aus dem Lot kommen, falsch werden. Die Front würde höher liegen, das Fahrverhalten träger und indirekter. Auch würde das Moped im Kurvenausgang mehr versuchen zum Kurvenausgang zu tendieren, mehr untersteuern..,,,,das macht sie so, mit meiner Einstellung, alles nicht.
      Ich kann mit keinem anderen meiner Mopeds, so früh und so deutlich ans Gas gehen, wie mit der NTV, ohne das sie "weit läuft".....passt, das gefällt ihr.

      Ja, andere Federn wären tatsächlich eine weitere, andere Möglichkeiten! Auch die Wirth-Federn, sind für meinen Geschmack, noch etwas zu weich......aber das wäre zu viel Investment, für eine NTV, die sowieso nie wirklich gut sein wird, nie zum Kurven-Racer, sondern nur zum Kurven-Genießer werden kann und für das reicht es schon jetzt!


      Ohje, jetzt werde ich bestimmt wieder geschimpft. :rolleyes:
      Patrick
      ......also, möchte nun die Luftkammer betreffend nix zu sagen, aber da liegt hier einer ganz schön daneben was dieses Thema betrifft. *lach*
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt

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    • Ich bin mal frei raus: Für mich klingt das so, als wird die eNTe für etwas benutzt wofür sie nie gebaut wurde. ;)

      Eine gebrauchte Maschine mit ordentlichen Federelementen (Cartridge ab Werk) gibts doch teilweise für schmales Geld.

      Meine Speedy jedenfalls macht bei forcierter Fahrweise (gut, die Federelemente wurden komplett vom Profi überarbeitet und es sind neue Gabeln drin) wesentlich mehr Spaß als die NTV. Da bin ich ganz klar der limitierende Faktor auf der Maschine.

      Aber das ist nur jetzt nur meine bescheiden Meinung zu dem Thema. 8) :weizen:
      Gruß

      Andreas
    • Andreas
      seh ich auch so, die Ente ist keine Rennmaschine, meine fährt nach ein paar kleinen Modifizierungen gut und zuverlässig. Ich würde in den Augen der hiesigen jungen Sportfahrergilde aber auch als lahmer Opa angesehen, hab aber trotzdem meinen Spaß dabei...und bin froh, die wilden Jahre weitestgehend unbeschadet überstanden zu haben.
      Das passende Gerät zum Fahrer, der damit was anfangen kann und auch verantwortungsvoll damit umgeht, hab mich heute wieder über die Superbike WM amüsiert, die jungs könnens halt. und wenn sie mal ausrutschen, ist Gottseidank nicht eine dieser schönen mallorquinischen Trockenmauern neben ihnen, sondern ein flacher breiter Ausrutschstreifen.

      sonnige Grüße

      Berti
      .....die Kurve ist zum Reinlegen da.......... :thumbup: :weizen:
    • .....von Rennmaschine war bei mir keine Rede. Obwohl hier im Forum doch manche damit auf dem Kringel fahren.

      Habe bewusst Kurven-GENIEßER geschrieben, weiß aber ganz genau, das bei wohlsortierter, kurvenverliebter Alpen-Tour, sogar der dynamik-allergischte Fahrer eine etwas sportlichere Fahrweise finden wird.
      Und das ist mein Stardard-Tour-Gebiet.
      Dabei wird FW & Bremsen stark gefordert.

      Das hab ich aber nie angesprochen.....was gemacht werden muss, auf der Suche nach Speed. Da wäre auf jeden Fall, eine Cartrigde-Gabel mit Doppelscheibe ein deutlicher Sprung.....war aber nicht der Grund für meinen Beitrag.

      Es war das Durchschlagen, das tiefe Eintauchen bei Vollbremsungen so wie bei Notbremsungen......und das sollte, meiner Meinung, jedes Moped und Fahrer auf eine perfekte Art und Weise können. Und eine Gabel, die dabei am mechanischen Anschlag ankommt, ist für eine Notbremsung auf welligem, zerknitterten Geläuf, nicht gut!
      Da macht man entweder einen Adler oder muss den Bremsdruck reduzieren, weil das VR vorzeitig blockiert und schlägt vermeidbar im Hindernis ein.

      Das hat für mich nichts mit Racing zu tun, nur mit Überleben......im Originalzustand ist die Gabel für mich lebensgefährlich, nur mit Glück im Straßenverkehr überlebbar, mit jedem notwendig härteren Anhalteversuch überfordert.

      Nur mit einem 3Meter längeren Bremsweg mehr als der, der es gerade noch geschafft hat, schlägt man mit mind. 30Km/h ein. Der Aufprall ist dabei so heftig, mit "nur" 30, das man sicher nicht mehr auf dem Moped sitzt und das Moped Schrott!

      Aber....ganz ehrlich, mit einer Ente eine moderne Sportmaschine, auf kurvigen Bergstraßen, zu verblasen, ist schöner, als mit einer V4-Tuono, Nuda, SuperDuke.... :rolleyes: !
      Patrick
      Das ist meine ganz eigene Meinung und wenn das jemand anders sieht.....bitte gerne!

      The post was edited 4 times, last by Kurvenguide ().

    • Legion of the Damned wrote:

      Ich bin mal frei raus: Für mich klingt das so, als wird die eNTe für etwas benutzt wofür sie nie gebaut wurde. ;)

      Eine gebrauchte Maschine mit ordentlichen Federelementen (Cartridge ab Werk) gibts doch teilweise für schmales Geld.

      Meine Speedy jedenfalls macht bei forcierter Fahrweise (gut, die Federelemente wurden komplett vom Profi überarbeitet und es sind neue Gabeln drin) wesentlich mehr Spaß als die NTV. Da bin ich ganz klar der limitierende Faktor auf der Maschine.

      Aber das ist nur jetzt nur meine bescheiden Meinung zu dem Thema. 8) :weizen:
      ......sorry Andreas, aber ich würde meine ente nicht gegen eine T509 eintauschen. ;) :D
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt
    • @Kurvenguide: Sehe ich anders. Mit unterschiedlichen Fahrzeugen muss ich meine Fahrweise einfach etwas anpassen. Ich für meinen Teil fahre mit der NTV (nochmals) passiver als mit der Triumph. Einfach weil die Technik der Fahrweise früher Grenzen setzt. Auf mich macht es den Eindruck als würdest du der NTV etwas abverlangen wofür sie nicht im Stande ist. Außer eben mit größeren Umbaumaßnahmen. Lass dir vom Michael eine Gabel machen, pack dazu noch ein CBR Vorderrad ein und baue auf die CBR Bremse mit Dopppelscheibe und der zugehörigen Pumpe um. Dazu noch das Federbein machen und ab gehts.

      Aber dann hätte man sich für das Geld (Anschaffungskosten der NTV + Umbaukosten) auch gleich eine gute CBR und Co hin stellen können.

      Wie gesagt entspricht das nur meiner bescheidenen Meinung. Und wegen dieser Erfahrung und Meinung habe ich mir zuerst die Triumph und dann die NTV gekauft. Letztere passt einfach nicht so ganz zu dem, was ich von meiner Maschine erwarte. Als Zweitmaschine zum Pendeln auf die Arbeit und mal einer gemütlichen Runde mit schön bollerndem V2 ist die NTV wiederum genial.

      Wenn es sportlich mit Kardan sein soll, wäre evtl. eine BMW R1100S/R1200S etwas. ;)

      NT/Hans wrote:

      ......sorry Andreas, aber ich würde meine ente nicht gegen eine T509 eintauschen. ;) :D
      Hat beides was für sich und niemand hat was von Eintauschen gesagt. Friedliche Koexistenz ist das Zauberwort. :P
      Bei der T509 habe ich letzt den Kettensatz getauscht, machste halt bei der eNTe nicht. :D

      Dafür hat die T509 Durchzug, Fahrwerk und Bremsen satt. In dem Umfang wird das eine eNTe selten haben. Und wenn, nur mit (finanziellem) Aufwand.
      Gruß

      Andreas
    • Legion of the Damned wrote:

      NT/Hans wrote:

      ......sorry Andreas, aber ich würde meine ente nicht gegen eine T509 eintauschen. ;) :D
      Hat beides was für sich und niemand hat was von Eintauschen gesagt. Friedliche Koexistenz ist das Zauberwort. :-PBei der T509 habe ich letzt den Kettensatz getauscht, machste halt bei der eNTe nicht. :D

      Dafür hat die T509 Durchzug, Fahrwerk und Bremsen satt. In dem Umfang wird das eine eNTe selten haben. Und wenn, nur mit (finanziellem) Aufwand.
      ......genau des wegen würde ich meine beiden eNTen nicht gegen eine T509 eintauschen weil meine Moppeds bremsen-und fahrwerkstechnisch so optimiert sind das diese einer T509 ebenbürtig sind, fehlt nur die Leistung, diese vermisse ich aber nicht beim Kurven fahren und Rennen gewinnen brauche/will ich nicht (die BMW R1100R von meinem Kumpel ist meiner eNTe keineswegs überlegen, hat eher ein schlechteres Fahrwerk ok auf der BAB ist diese schneller aber da fahr ich äusserst selten).
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt
    • Kollegen, ich mach's mir da einfacher.

      Für mich ist meine Ente (bzw. beide) jedem anderen Motorrad überlegen, weil ich im allgemeinen so etwa weiß, was ich der Kombination von Fahrer und Motorrad abverlangen möchte und kann.
      D.h. auf jedem anderen Motorrad wäre ich mit Sicherheit langsamer.

      Und ob andere Leute (auf einer normalen oder umgebauten) Ente, einem beliebigen anderen Motorrad oder auf einem Tretroller schneller sind als ich, ist mir sowas von egal... das gönn' ich denen. Das einzige, was ich hasse, ist, wenn mir so einer (ob jetzt 2 oder 4-rädrig) "im Nacken hängt". Da setz' ich dann auch schonmal den Blinker rechts.

      Bei "mein Haus, mein Auto, mein Segelboot"-Debatten brauche ich nicht mitspielen, mein Selbstwertgefühl funktioniert trotzdem.
      Und ja: ich bin ein Schisser -- ich hasse das Gefühl, wenn mein Hinterrad beim Beschleunigen in der Kurve anfängt auszubrechen :S . Offroad-Fahrer finden es halt geil.
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...