Brixton - eine neue Motorradmarke

  • Mein Nachbar kam am Samstag zu mir als meine eNTe im Hof wusch und er meinte ihn würde das Motorrad fahren auch interessieren, aber er habe nur einen Führerschein für die 125 ccm. Jetzt hätte er eine neue Marke entdeckt, welche nur um die €3000 kosten würde. Die würde ihm sehr gefallen, weil sie den klassischen englischen Stil verkörpere, wahrscheinlich Made in China.

    ???

    Ich hab mal gegoogelt und folgende Website gefunden:

    Brixton

    Na, was haltet ihr davon?

    Wahrscheinlich: You'll get what you've paid for!

    Das berühmte(berüchtigte) Schnäppchen oder doch ein Mordsfang.


    Also wenn ich meine Hände ansehe, will ich nix mehr aus China anfassen.



    Grüße aus dem Westerwald

    es eNTchen macht sich doch bezahlt.

    RB

    Was wir sehen, ist 1/7 des Eisberges und heutzutage ist davon die Hälfte gelogen und die andere Hälfte politisch korrekt. :/

  • Richtig, Made in China.

    Gut gestylt, mag ich. Aber zu teuer im Verhältnis zum Original, der neuen Honda 125 F, siehe hier: https://www.motorradonline.de/…updates-einsteigermodell/

    Und - es ist eben eine Honda, auch wenn sie in Italien gebaut wird.( wie übrigens meine PC 26 auch)

    Und das Klima kann dein Nachbar auch nebenbei noch retten: 1,5 L Normverbrauch ist doch ein Wort..( nicht ganz ernst gemeint)


    Grüße aus dem Norden Wolfgang O.

  • Mir ist die Marke Brixton seit 2017 bekannt.

    Und mir gefällt die Bauart der Classic.

    Scheinbar sind sie gar nicht so schlecht.

    Schau Mal ins Brixtonforum:

    Brixton Forum
    Die Community für Interessenten der Marke Brixton Motorcycles. Tipps, Informationen, Diskussionen sowie Fragen und Antworten zu allen Modellen.
    www.brixton-forum.de


    Aber die Erfahrung der Firma Honda ist halt unschlagbar.

    Früher war alles leichter - ich auch.. :D

  • Was mir dabei auffällt:

    Jeder möchte die Rayburn.

    Das ist halt die klassische Bauart mit ordentlichem Schutzblech.

    Diese schutzblechlosen Dreckschleudern will ich auch nicht.

    Es heißt ja auch SCHUTZblech.

    Früher war alles leichter - ich auch.. :D

  • Kenne alle 3 Marken und hatte schon Berührung damit.


    Die Mondial sieht echt super aus und ist auch ganz ordentlich verarbeitet.


    Das Doofe an diesen Marken ist halt das Händlernetz. Wenn man so einen Hobel neu kauft und die Gewährleistung behalten möchte, sollte man die vorgegebenen Inspektionsintervalle beim Händler machen lassen.


    Die allerdings müssen auch überleben können: wenn ich mir so eine Marke ins Haus hole, muß ich eine bestimmte Menge abnehmen. Wenn ich die dann nicht anständig verkaufe und die Marke "abmelde", sieht´s für den Kunden nicht so gut aus.

    Das Händlernetz ist bei diesen "Pilzmarken" (die schießen bei günstigen Marktbedingungen aus dem Boden, verschwinden so schnell aber auch wieder) relativ dünn.


    F.B.Mondial wird bei uns über einen Rollerladen vertrieben, Brixton von einem Händler für Royal Enfield und Mash habe ich hier in der Gegend noch nicht wieder gesehen.

  • Moin.


    Ich kann da noch Fa. Mash ( aus Frankreich?? ) beisteuern: https://www.mashmotor.de/modelle/125cc/


    Gruß Maik

    Richtig, Frankreich, aber Made in China. Ich wollte, deutsche Unternehmer hätten auch den Mut, im Motorradbereich mit Asien zusammenzuarbeiten. In den 50ern war zuerst DKW, dann NSU der Welt größter Hersteller. Dann haben die Japaner fleißig kopiert (gleichzeitig verbessert)der Rest ist Geschichte...

    Eine Bekannte von mir fährt eine 50er von Mash (sieht aus wie eine CB 50 von früher). Sie ist sehr zufrieden.


    Hier mal ein bisschen Alibaba,

    was in Sachen motorcycle Retro in China so angeboten wird

    Alibaba Manufacturer Directory


    Grüße aus dem Norden Wolfgang O.

  • Ich schrieb . Ich wollte, deutsche Unternehmer hätten auch den Mut, im Motorradbereich mit Asien zusammenzuarbeiten.


    Ich muss mich korrigieren.(Schluck) Ich lese gerade, dass der Motor der BMW F900 in China von loncin produziert wird, ebenso der 400er Roller! Und es gibt zahlreiche weitere Joint Ventures.


    Chinas Motorradmarken: Giganten, die kaum einer kennt
    Sie heißen Grampus oder Jack Fox, Rebel oder Rex, Sky Team oder Vixen. Eines eint alle Marken aus dem Riesenreich der Mitte: Sie lassen die Muskeln spielen.…
    www.motorradonline.de


    Grüße aus dem Norden Wolfgang O.

  • hatte mein jüngster auch mal geliebäugelt mit brixton

    sieht ja nicht übel aus das teil , schön retro !

    kommt aber so weit ich weiß aus indien .

    aber nun bleibts bei der ntv wenn sie dann fertig ist .

    tank bekommt noch das wunderschöne katzenklogrün und gut iss .


    grüße ntvleo

  • benentvleo : sorry, auch Made in China.

    Aber das Styling gefällt mir ausnehmend gut , um Längen besser als das der Honda 125 F.....Und die 650er sieht ja auch top aus......

    Verträumte Grüße aus dem Norden

    Wolfgang O.


    Brixton BX 125 Modell 2017
    aus Kradblatt 5/17 von Marcus Lacroix Gerade mal fünf Kilometer habe ich hinter mir, stehe mit einem böse qualmend und stinkendem Motorrad an einer Tankstelle…
    kradblatt.de

  • Das weiß ich nicht ob die aus Indien kommen.

    Mir gefällt halt das Mopped optisch, von den Leistungsdaten und vor allem vom Gewicht fahrfertig. 175 kg ist ein Wort.


    Natürlich habe ich keine Erfahrung mit dem Teil. Ist rein emotional.


    Übrigens: Harley hat auch in Indien fertigen lassen - die Street. Sind aber wohl wieder davon abgekommen und haben die Indienfertigung aufgegeben.


    Waren das vielleicht Qualitätsprobleme? Ich weiß es nicht.


    Viele Grüße

    Axel

  • Indien. Jetzt ja, früher Italien. Husqvarna hat eine bewegte Vergangenheit,u.a. war BMW Eigentümer, jetzt ist KTM der Eigentümer und lässt in Indien bauen.


    Grüße aus dem Norden Wolfgang O.


    Husqvarna: Hat BMW eine italienische Motorradmarke ruiniert? - WELT
    BMW wollte mit dem Motorradbauer Husqvarna eine Kultmarke wiederbeleben – und ist in jeder Hinsicht gescheitert. Nun werfen die Italiener den sonst so…
    www.welt.de

  • Indien. Jetzt ja, früher Italien. Husqvarna hat eine bewegte Vergangenheit,u.a. war BMW Eigentümer, jetzt ist KTM der Eigentümer und lässt in Indien bauen.


    Grüße aus dem Norden Wolfgang O.


    https://www.welt.de/wirtschaft…torradmarke-ruiniert.html

    Interressanter Link.


    Auszüge:

    Münchner hätten grobe Management- und Strategiefehler begangen und so die Marke heruntergewirtschaftet, lautet der Vorwurf der Mitarbeiter. Und als die Rechnung in München nicht aufgegangen sei, habe man die Zweiradtochter nur noch loswerden wollen, egal wie.

    Die hochgelobten "Nieten in Nadelstreifen".


    Bei Premiumautos das Maß aller Dinge

    BMW ist im Geschäft mit Premiumautos zweifellos das Maß aller Dinge.

    Das möchte ich aber sehr stark bezweifeln.


    ...Dass Husqvarna deutlichen Sanierungsbedarf hat, ging den Münchnern bald auf. Unternehmensberater wurden nach Biandronno geschickt

    ...

    Nicht wenige Husqvarna-Mitarbeiter verdrehten die Augen und schimpften hinter vorgehaltener Hand über „Geldverschwendung“. Zweifellos ließ sich BMW die Beraterbonanza einiges kosten. 2011 beliefen sich die Honorare für externe Berater auf 16 Millionen Euro. Die gesamte Husqvarna-Belegschaft kostete nur 15 Millionen Euro.


    Es lebe das Beratergeschwurbel.

    Aber das kennen wir ja auch aus der Politik.


    Ich bin fassungslos.


    Viele Grüße

    Axel





  • So sind die Marktmechanismen. Indische Mitarbeiter produzieren halt günstiger als Italienische. Selbst China produziert mittlerweile u.a in Vietnam aus Kostengründen. Und Chips für Apples iPhone kommen ebenfalls aus China, aus Taiwan..

    Grüße aus dem Norden Wolfgang O.