Posts by knallfrosch

    Noch nicht gekauft, aber ich muss wohl schonmal anfangen zu sparen...


    Gestern Nacht fuhr ich mit meiner vierrädrigen Blechdose (Toyota, 1,8l 16v VVT Maschine) 120km von zuhaus durch die Gegend, als er anfängt

    - schlecht Gas anzunehmen (Ruckeln beim Gasgeben)

    - ein knatterndes Geräusch vorn im Motorraum zu machen

    - ab und zu mal mit der Motor-Warnleuchte gelb zu blinken.

    - recht schnell kamen dann noch Fehlzündungen dazu...


    Also rangefahren, Haube hoch, erfolglos versucht genauer zu identifizieren wo es herkommt, obendrauf noch Geruch nach Sprit....

    Kein Werkzeug, kein nichts dabei und auch das starke Gefühl, dass das nichts ist, was ich einfach so selber in der Nacht am Straßenrand hinbiege, insofern einen Automobilclub (hüstel) zur Hilfe gerufen.

    Der freundliche Kollege meinte, dass der klar nur auf 3 Töpfen läuft und dass das so klänge, als sei eine Zündkerze rausgeflogen und verschiffte mich und den Wagen dann zur nächsten Toyotawerkstatt.


    Jetzt müssen wir mal sehen, was dabei rauskommt... ich träum schon von neuen Zylinderköpfen oder Austauschmotoren... <X<X (Wenn sich die Zündkerze "zerlegt" hat, können die Brocken ja auch überall sein... und selbst wenn sie sich als ganzes losgedreht hätte, wird das sicher nicht ohne ein paar abgerissene Gewindegänge abgehen, die dann hoffentlich nicht im Motor rumliegen... *schauder*.


    Bin mal gespannt auf den Kostenvoranschlag.

    423er, hast recht, kenne ich auch so. Für die antike Logistiksoftware o.ä. ist das sicher gut, aber spätestens bei Spezialhardware oder Timingthemen kommt das gern an Grenzen...

    Anlagensteuerungen, Musikerzeugs,... Meist nicht gut. ?(

    tomo, ich versuche mal sinnvoll zu antworten, auch wenn das gerade ein wenig ausartet.


    Grundsätzlich würde ich mal sagen, soweit ich mich entsinne, hatte Windows vor 3.11 (for Workgroups) keinen eigenen TCP/IP Stack, insofern gab es da ohne "Drittsoftware" das Konzept gar nicht.... das ist aber glaube ich so oder so eher von archäologischem, denn praktischem Interesse, oder?


    Und ebenso würde ich mal sagen, lassen wir mal die Windows 95-Linie raus sondern reden über die "richtigen Betriebssysteme" (NT 4, 2000, XP, 7, 8, 10 + der entsprechenden Servervarianten), keine "Programmstarter".


    Dann gibt es in dem Sinne keinen eigentlichen Unterschied zwischen den (jeweils!) 65k ports für TCP/UDP im Vergleich zu Linux (oder anderen Unixen) -- natürlich etwas abstrahierend, dass die TCP/IP Stack Implementationen unterschiedlich sind -- sich aber i.a. durchaus recht ähnlich und weitgehend miteinander kompatibel verhalten. (Was nicht heißt, dass du mit einem NT4.0 Server mit aktuellen Clients über eine Strecke mit einer langen Antwortzeit besonders tolle Durchsätze erwarten könntest oder so... aber grundsätzlich zusammenarbeiten tut das). Die ersten TCP/IP Stacks von Windows waren auch sehr stark bei der BSD Familie "entliehen", um das mal so auszudrücken.... allerdings hat MS da eine Menge gemacht und die aktuelle(re)n TCP/IP Stacks sind wirklich gut, so dass der Rest der Betriebssystemwelt sich da ziemlich strecken muss. (Und nein: ich bin wahrlich kein Microsoft-Fanboy).


    Worauf deine Frage allerdings (glaube ich) mehr abzielt, ist die "Nutzungsseite" des TCP/IP Stacks durch die Applikationen.

    Und da gibt es (eine saubere Betriebssysteminstallation vorausgesetzt) sehr wenige Unterschiede auf der Clientseite (was tut mein Browser Richtung Internet und wieviele Verbindungen baut der auf? Und ja: das sind mehrere / viele!), aber einiges auf der Serverseite:

    So ist von Haus aus jedes dieser Windows Systeme auf Port 445 als Server unterwegs und -- so wie es installiert wird bzw. nicht auf dem aktuellen Patchstand! -- sehr leicht angreifbar. Dazu muss aber jemand dorthin eine Verbindung aufbauen können, wogegen ein DSL Router schon einen normal hinreichenden Schutz bietet.

    (Zum Vergleich, Linux Systeme haben sehr häufig einen SSH-Server, rpcmapper und oder apache laufen. Auch da: wenn du irgendwelche Uraltsysteme ungepatcht direkt am Internet betreibst, gehören die nicht lange dir.)



    Wo ist da also jetzt das Problem, wenn man einen XP Rechner hinter dem DSL-Router stehen hat?

    Der ist nicht direkt angreifbar.

    Aber sobald dein (auch da... wie aktuell ist der?) Browser (oder eine andere zum Internet kommunizierende Software) auf dem Rechner irgendwas auf irgendeiner Webseite tut, die nicht vertrausenswürdig ist (Werbebanner auf Spiegel.de?!), kannst du dir etwas eintreten, das dann in dem Userkontext deines Benutzers (häufig genug von Haus aus mit Admin-Privileg) läuft. Und selbst wenn du einen unprivilegierten Benutzer verwendest, gibt es bei JEDEM nicht aktuell gepatchten Windows lokale Adminexploits, mit der eine bösartige Software sich Adminprivilegien verschaffen kann.

    Und von da aus dann 1. deinen lokalen Rechner und 2. den Rest der hinter deinem DSL-Router verbundenen Systeme "aufrollen".


    Der Witz ist -- das System, über das jemand in dein Netz reinkommt, muss nicht mal die "Antiquität" sein... das kann mit etwas Pech (aber sehr viel geringerer Wahrscheinlichkeit!) auch ein völlig moderner, auf den aktuellen Stand upgedatetes System sein.

    Nur wird dann eben deine Antiquität ein sehr leichtes Nachfolgeopfer.


    Soooo, genug geplaudert -- sicherlich nicht umfassend und das Thema komplett abschließend, eventuell mag auch das eine oder andere verkehrt sein, es ist Gottseidank schon sehr, sehr lange her, dass ich meine Hände an einem 2000 oder älter hatte.


    Liebe Grüße

    Da staunt der Wunde und der Fachman laiert sich... habe spontan nach dem Datum 01.04. gesucht...


    Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen, dass das kosteneffizient sein sollte. Wie belastbar für LKW, was gibt es u.u. an Resonanzen, wie schaut es bei Unfällen aus,...?

    Und spätestens im Winterhalbjahr (das wird schnell noch gemeiner als eine richtige Brücke, was Auskühlung angeht und wie lange hält sowas mit ordentlich Salz drauf gekippt) wird das eine fiese Nummer.


    Ich hätte ein Alternativkonzept, würde ich gerne zum Patent anmelden:

    Vor der Baustelle kommt eine nette autonome Drohne, die das Auto/Motorrad/LKW schlicht über die Baustelle drüberfliegt und sanft dahinter absetzt. (Und das spart auch noch Energie, hat ja der Friedrich erst gesagt, dass fliegen weniger Sprit braucht...)

    Bwahahahaha, ich werde reich! :)

    Dies wird aber leider nicht mehr lange funktionieren,
    da mir irgendwann die Hardware kaputt gehen wird und es keinen Ersatz dafür mehr gibt.

    ... da ist doch aber gerade der NTV-Fahrer findig, was kompatible Ersatzteile angeht :) :-). Wobei ich tatsächlich vor ein paar Jahren alles aus der DOS/Win95 Zeit entsorgt habe...

    Im schlimmsten Fall (das ist natürlich für den Musiker, Anlagensteuerer oder bei anderer Spezialhardware keine Option) mag sich auch lohnen, ein Image in eine VM zu migrieren, man muss nicht immer Pech haben...


    Wie schon mal angemerkt, kann man in einigen Bundesländern ( tomo so auch Rheinland Pfalz)
    die vereinfachte Grundsteuererklärung für Privateigentum verwenden,
    https://www.grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de/
    also ist Elster hier kein "Muss".

    ... es ist ein Skandal... mit den Hessen (und Niederen Sachsen, Bayern, Badenwürtembergern und Hamburgern) kann man es ja machen.


    Wobei, wie oben bereits gesagt, abgesehen von der völlig verwirrenden Zahlenschlacht mit "welche Nummer meinen die denn da jetzt schon wieder und wo habe ich die stehen?", hat es gar nicht so doll wehgetan sondern war eher eine Übung in geistiger Flexibilität...

    Ich frage mich manchmal, ob so viele NTV Fahrer irgendeinen IT Hintergrund haben oder ob sich nur so viele NTV Fahrer mit IT Wissen hier im Forum sammeln :) .


    Das Betriebssystemthema ist sicher hier ein wenig offtopic, aber ich würde dem Ententreiber83 da sehr recht geben.


    Und speziell, wenn ich aus irgendwelchen Gründen (besondere Software oder Wartungsbedingungen eines Anlagenherstellers o.ä.) so unpatchbare "alte Liebchen" betreibe, dann gehören die hinter eine Firewall, die nur sehr, sehr selektiv Verkehr Richtung Internet oder andere Systeme zuhause zulässt (optimalerweise: keinen). Da gehören dann sicher keine Browserupdates oder Zugriffe auf merkwürdige Webpages wie Finanzämter dazu, ich mache eine Imagesicherung und in dem Netzwerksegment findet sich sonst eher gar nichts anderes :) .


    Und auch wenn ich zur originalen Linuxfraktion gehöre: ich habe einen Sofa-WLAN-Windows-Websurf-Steuererklärungslaptop mit Win10... der sollte es noch bis 2025 (Supportende Win10) tun und hat mich ~250€ als Leasingrückläufer gekostet. Ich tue einen Teufel, mir "Homelaptops" zu kaufen oder den Neupreis eines richtigen zu bezahlen.

    Sollte jemand an sowas Interesse haben, kann ich einen Shop nennen (mit dem ich in keiner Weise verbunden bin, aber mit inzwischen 8 Laptops im Freunde- und Familienkreis nur gute Erfahrung gemacht habe)



    Unterm Strich ist es im Privatleben natürlich jedermans (und -fraus) eigene Wahl, welche Risiken er/sie eingehen möchte, beruflich habe ich mir da allerdings eine gewisse Kompromisslosigkeit angewöhnt.


    Liebe Grüße und Friede sei mit euch

    Knallfrosch

    Hauke das mit dem gefühlten Spiel würde ich im Stand prüfen: Marke am Hinterrad machen (Kreidestrich), Gang rein und achauen wie weit du drehen kannst. Wenn das im 2. tatsächlich deutlich mehr als in den anderen Gängen ist, dann würde ich auch annehmen, dass das Getriebe eher nicht mehr gut ist und mich nach einem neuen Motor umsehen...

    Du kannst zwar das Getriebe an sich reparieren, dafür muss aber der Motor komplett (komplett!) zerlegt werden.


    Wenn ich mich recht entsinne ist die "Rastung" der Gänge (also, dass die Schaltwalze in der jeweiligen Pos bleibt) auf der rechten(!) Seite hinter der Kupplung zugänglich, mit den Klauen vom Schaltgestänge.

    Bauteile 7, 8, 9 auf der Zeichnung.


    Motorrad Teile für Honda NTV-650-K (IT) / E-16 SCHALTTROMMEL

    Mit den Steuernummern habe ich auch gerätselt und gesucht, ebenso mit der Vorgangsnummer, ihne die man (zumindest hier in Hessen) mal grad gar nichts machen kann.


    Für die hab ich dann beim Finanzamt angerufen... Da sagte die (wirklich) freundliche Dame "die steht oben auf dem Aufforderungsschreiben"... Da stand sie auch, aber mit einer anderen Bezeichnung... :pinch:

    ... und ich habe die starke Vermutung, dass Fehler beim Ausfüllen eher selten zum Vorteil sind.


    Wobei das mit der Grundsteuer ja etwas ist, was nicht die Idee der Politik war, sondern das Ergebnis eines Gerichtsprozesses wegen der Ungerechtigkeit der Grundsteuer.

    Ob das jetzt gerechter wird, wird man sehen, aber ich vermute mal, die Anzahl der Leute für die das neue Verfahren vorteilhaft ist, ist gering.


    Story am Rande: ich hab mal in einer Firma gearbeitet, da gab es für die Mitarbeiter kostenlos Wasser und Kaffee.

    Wir fusionierten mit einer etwa gleichgroßen Firma mit Büros in anderen Städten (wirtschaftlich haben die uns gekauft). Dort gab es Kaffee. teebeutel, diverse Säfte, Cola, Fanta,... Umsonst.


    Nach einigen Monaten beschwerte sich ein Mitarbeiter "meiner" Firma über diese Ungleichbehandlung: "Ich will auch Cola."


    Die "anderen" konnten "uns" dann sehr schnell nicht mehr leiden, nachdem es bei denen dann auch nur noch Kaffee und Wasser gab....

    Aaaalso, auch mein Senf: bei den Simmerringen meiner Ente ist auch von beiden Seiten eine Feder sichtbar, das allein ist kein Indikator. Und natürlich liegt die Feder dann auch auf der "Oberseite" in einer Rinne.

    Gibt es so oder so und man kann trefflich rätseln wie rum es richtig ist (ich habe sie auch erstmal spontan falsch eingebaut gehabt... hat schrecklich geleckt... dann rausgekloppt und nochmal durch neue ersetzt, weil ich keine Lust hatte, die evtl. beschädigt zu haben und dann noch ein 3tes mal alles zerpflücken zu müssen.


    Ansonsten widerspreche ich Michael RC31 aber sicherlich nicht, der hat vermutlich schon mehr Simmerringe in der Hand gehabt als ich Motorräder vorbeifahren hab sehen :)

    423er, so wie ich das gelesen habe, dehnen sich Metall (sowohl Eisen als auch Alu) beim warm- oder kaltmachen anders aus als ihre Oxidschichten und die "zerbröckeln" dann, so dass die Schraube sich wieder drehen kann.


    Ausdehnung der eigentlichen Materialien spielt natürlich auch eine Rolle (wenn es unterschiedliche Materialien sind). So sollte sich nach meinem Verständnis das Alu bei gleicher Temperatur stärker ausdehnen, d.h. das Gewinde im Vergleich größer wachsen als die Schraube dicker wird.


    Aber das mit dem "Warmmachen" einer Schraube funktioniert auch bei festgerostetem Stahl in Stahl... Praktisch kenn ich das allerdings eher bis zur "leichten Rotglut" der Schraube (die man anschließend auf jeden Fall in die Tonne haut, weil man über das zukünftige Materialverhalten des ausgeglühten Zeugs natürlich keinerlei Aussagen treffen kann -- außer natürlich, dass sie i.a. nicht mehr Original sind :) ).


    Das mit der leichten Rotglut würde ich deiner Felge sicherlich nicht empfehlen... das sind dann schon > 600°, da ist der Lack von der Felge längst weg und du bist bedenklich am Schmelzpunkt des Alu....



    Aber ich bin mir fast sicher, dass wir hier Leute haben, die das "warum geht das" fundierter erklären können.

    Wenn ich mir die Beiträge so ansehe frage ich mich warum ihr nicht alle seit Jahren in der Politik tätig seid und es besser macht.

    Das ist relativ einfach: ich werde sehr schnell ungeduldig, wenn ich mir Schwachsinn anhören muss.

    Und ja: ich bin durchaus schonmal bei der einen oder anderen örtlichen Stadtverortenversammlung dabei gewesen oder habe mir Bundestagsdebatten angehört.

    Das ist wirklich schlecht für meinen Blutdruck.


    Mit anderen Worten -- jeder (bei meinem Arbeitgeber) erwartet, dass ich für mein Geld gute Arbeit leiste.

    Und ich lasse mich in meinem Fachgebiet auch gerne auf Diskussionen, auch mit nicht-Experten ein, warum ich etwas so machen will, wie ich es machen will. Das verbessert manchmal Ergebnisse, manchmal ist meine Antwort auch eher dahingehend, dass der Diskussionpartner nicht das Gesamtbild überblickt, dann versuche ich es ihm zu erklären -- was nicht immer funktioniert.


    Minister, Bundeskanzler sind Diener des Staates.

    Wir sind deren Arbeitgeber.

    Da ist es legitim, wenn man Fragen stellt und Entscheidungen in Frage stellt?

    Ist zumindest mein Verständnis von Demokratie.


    Oder dürfen nur Politiker über Politik reden?

    Nur Tiere über Tierschutz?

    Dazu (beim Heizöl und auch Brennholz) kommt, dass wir gerade das Äquivalent eines Bank Runs haben.

    Die Leut hören das Gas und "Energie" teuer wird, deswegen kaufen die, die mit Holz und Öl heizen jetzt für den Winter.... Viel früher als sonst und machen den Markt leer.


    Bekannter von mir hat einen kleinen lokalen Brennholzhandel neben der Landwirtschaft her, der meinte, dass seit 4 Wochen bei ihm das Telefon glüht, er eine Lieferwarteliste bis in den Dezember hat und die letzten gefühlten 250 Anrufer einfach abgewiesen hat weil es keinen Sinn hat, sie auf eine Warteliste zu nehmen....

    Die Mutter verbietet meinem Sohn leider das Mitfahren, sonst würd ich den jungen Mann (fast zehn) auch mal auf kurze Strecken mitnehmen. Dabei isser sogar schon im Mutterleib mitgefahren!

    Ich bin da ein wenig gespalten. Habe das mit der großen Tochter und dem Sohn ab und zu auf Kurzstrecke gemacht, seit die so etwas über 8 waren, aber unterm Strich hat sich die Anschaffung von insgesamt zwei (verschieden großen) Kinderhelmen (geschweige denn richtigen Klamotten) nicht wirklich gerechnet. Und ich fahre selbst nur allerseltenst mal mit einer Jeans oder so sondern im Normalfall schon einigermaßen richtigen Motorradklamotten.

    Da kann ich schlecht mit einem Kind, dass auch noch "schlecht gekleidet" ist, hintendrauf Kurven jagen gehen...


    Die kleinste Tochter hat immer gesagt, dass sie nicht auf motorisierten Zweirädern mitfährt. Gab keinen Grund dafür, sie fand das einfach nicht vertrauenswürdig... bis sie dann selbst mit 17 einen 50er Roller hatte, plötzlich gab es nichts tolleres (selbst, nachdem sie sich damit langgemacht hat).


    Unter Strich werde ich wohl meine (bis jetzt hypothetischen) Enkel nicht mit aufs Motorrad nehmen, es sei denn in einer Notlage (z.B. wenn ich dringend zum Strand müsste :thumbsup::thumbsup::thumbsup: )

    ... ist ansonsten eine Frage von leben und leben lassen und sich nicht aufregen, dass die anderen alle Idioten sind.

    Und wenn ich mich nicht aufrege, dass der andere ein Idiot ist, dann werde ich gleich viel freundlicher wahrgenommen und die Leute verhalten sich weniger idiotisch :)


    Und du fährst doch wohl (selbst wenn du schwarze Rauchwolken ausstößt) als ein totaler Sympathieträger durch die Gegend?

    Wer mag nicht rote Oldtimertraktoren?

    Jede Nase bekommt ein Kontingent CO² Punkte, wenn ich das verbraucht habe, wirds exorbitant teuer oder ich muss Punkte von einem sparsamen kaufen. Das könnte man auch weltweit anwenden.

    Klingt erstmal nicht schlecht. Bekommt dann jeder das gleiche Budget, unabhängig von Land, Wohnort, Region? Und natürliche und juristische Personen ebenfalls? Wer definiert die Menge und den Verteilungsschlüssel? (Spätestens wenn Firmen "mitzählen" und der Lobbiist durchgesetzt hat, dass das Kohlekraftwerk doch mehr Punkte braucht als der Harz IV Empfänger....).


    Aber mal angenommen, das würde weltweit gemacht.

    Dann klopft der CO2 Einkäufer des Kohlekraftwerks bei einem Dorfbewohner in Afrika an, um CO2 Punkte zu kaufen... das skaliert nicht. Also wird der Bürgermeister des Dorfes die CO2 Punkte der Einwohner "freundlich verwalten" und sich daran bereichern. Oder der lokale Warlord, totalitäre Diktator, Herr Putin oder Xi für ihr jeweiliges "Dorf".

    Will sagen, ruckzuck hast du aus dem "Nichts" ein neues Spekulations- und Bereicherungsobjekt für wenige geschaffen.... genau das ist mit den Emissionszertifikaten der EU passiert...


    Aber ja, man könnte was draus machen, auch wenn ich annehmen würde, dass das nicht als eine Selbstverpflichtung der Staaten machbar wäre sondern eine totalitär agierende UN bräuchte.

    Maik, ich sitze aber im freien und bin nicht angeschnallt und der Andre hat noch genug um sich rum ausser Blech, da zieh ich den kürzeren.


    Ich kenn das aber auch eher als "ups, bin mit dem Traktor ein bisschen eng um die Hausecke gefahren. Tja, dann ist halt jetzt das Haus kaputt...."


    Aber der Fahr hier ist ja ein eher handlicher Traktor... habe jetzt nicht nach dem genauen Modell geschaut, aber ein D160 wiegt knapp 1,5t.

    Wenn dir da so ein 2tonnen-SUV mit 80km/h Geschwindigkeitsdifferenz "einschlägt", würde ich mal schätzen, dass es dir den Traktor schlicht unter dem Hintern raushaut, insofern ist vermutlich ein bisschen Vorsicht schon angesagt... oder ein zeitiger Sprung vom Traktor in den Straßengraben. (Das sind "nur" 20-25 km/h Differenz, das kann durchaus mit weniger Blessuren enden)