Erneuter Datenmissbrauch bei WhatsApp

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    • Google Fotos ist eine der vorinstallierten Apps auf Android Smartphones, die wiederum Teil des Google-Drive ist und damit eine eigenständige Cloud-Lösung darstellt. Die macht halt das, was Foto- bzw. Galerie-Apps so machen: sie erkennt Bildmotive, sortiert die Bildersammlung, erkennt doppelte Aufnahmen und vor allem synchronisiert sie die Dateien zwischen Handy und Cloud. Da sitzt mit Sicherheit keiner bei Google und bewertet per Mausklick irgendwelche Bilder, das macht die App selbständig - dafür werden die Algorithmen halt mit Millionen verschiedener Bilder gefüttert. Damit erkennt z.B. die Kamera-Software des Smartphones mittlerweile sehr zielsicher, was sich da vor der Linse befindet: Sonnenuntergang, Landschaft, Portrait, Tiere, Grünzeug, Autos ... Und die Software kann halt auch erkennen ob die Belichtung oder die Schärfe daneben gegangen ist und teilt das dann freundlich mit. Für Menschen, die keine Ahnung von Belichtung haben, wahrscheinlich ganz nützlich.

      Einfach die Galerie-Funktion des Smartphones benutzen und die Bilder regelmäßig auf den PC/externe Festplatte sichern. Oder, wie es so schön heißt "Kein Backup, kein Mitleid."

      Wenn die Fotos erst mal in der Cloud sind, tja ... Dann liegen sie da ja recht gut und mit Pech kommt man dann nicht mehr dran, wenn man das Smartphone von Google trennt ...
      "I don't know half of you half as well as I should like; and I like less than half of you half as well as you deserve." J.R.R. Tolkien

      „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ Paul Watzlawick
    • Ententreiber83 wrote:

      Kannst dich auch auf'm PC anmelden ... Google.de, über das unscheinbare Menü Google Fotos wählen und deine Zugangsdaten eingeben ;)
      Joa ... Wenn man sich die Zugangsdaten irgendwo aufgeschrieben oder gemerkt hat. Kenne genug Menschen, die sich so ein Konto nur für die Nutzung ihres Androids anlegen, einmal die Daten eingeben, keine Möglichkeit angeben um sich im Fall des Falles die Zugangsdaten zurück setzen zu lassen und dann blöde aus der Wäsche schauen wenn sie von einem anderen Gerät darauf zugreifen wollen ... Einfach mal am PC anmelden ist halt nicht so einfach wenn Google das Gerät noch nicht kennt.

      Das Theater guck ich mir regelmäßig an wenn bei uns turnusmäßig die Firmenhandys mit DualSim ausgetauscht werden ... ;)
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    • Hallo, das ist eine interessante Diskussion. Es ist festzustellen, dass WA Normaluser sich zunehmend von diesem Messenger verabschieden wollen, es sich jedoch aufgrund nicht so hoher IT Affinität nicht trauen. Viele " Ältere " sind froh , "jetzt gerade " mit WA in der Neuzeit angekommen zu sein und sind unsicher, wie es mit andern messengern ist und ob sie dort alleine sind.
      Insofern finde ich es sehr gut vom Autor des Zeitungsartikels, wenn er die entsprechenden Alternativen aufzeigt.
    • massa wrote:

      Insofern finde ich es sehr gut vom Autor des Zeitungsartikels, wenn er die entsprechenden Alternativen aufzeigt.
      Naja, einerseits den Umgang mit Daten bei WA kritisieren/aufzeigen und auf der anderen Seite als Alternative Telegram aufführen, entbehrt nun mal nicht einer gewissen Ironie. So, dann gehen die "Älteren" (wobei das mehr die "Nicht so Versierten" sind) von WA weg und laden sich aufgrund solcher einfachen Empfehlungen Telegram runter ... Mit der App haste dann in Punkto Datensicherheit halt nix gewonnen, im Gegenteil.

      Statt einer Infobox mit drei Empfehlungen ohne Kommentar wäre vielleicht ein Vergleich der gängigen WA Alternativen sinnvoller gewesen -> Klick zur Verbraucherzentrale

      Aber dafür hätte sich der Journalist mit dem Thema beschäftigen müssen statt abzuschreiben ;)
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    • @ismanthey: Android "von Google zu entfernen" kannst du schlicht vergessen. Das ist halt der Punkt: ja: da werkelt ein Linuxkernel und vieles an Open Source Software drin.
      Aber da ist soviel von Google "angepasst" worden (was übrigens eine Menge sehr nichttriviales Zeug ist, das dafür sorgt, dass Android auf Smartphones so gut funktioniert, es das tut.

      Wenn du von Google wegbleiben willst: siehe das, was @Legion of the Damned schrieb. Oder kauf dir nen neues Huawei Handy, denen hat Google die Lizenz entzogen. Ob ich halt anstelle Google meine Daten dem chinesischen Staat geben will, das lass ich jetzt mal offen....

      @Legion of the Damned, die Linuxgeschichte mit University of Minnesota hatte nach meinem Verständnis noch den "Twist", dass die entsprechenden Patches durchaus bereits in den Kernel committet waren (und ebenso, so wie ich es verstanden habe, nicht nur ein Release Candidate...).
      Und dem entsprechenden Kernel Maintainer ist auch wegen verletztem Stolz der Kragen geplatzt, weil er diesen Angriff auf die Systemintegrität, der genauso eine bösartige Backdoor eines Geheimdienstes hätte sein können, zunächst übersehen hat.

      Ich sag mal so: so weite Teile des Linuxkernels mit extrem nichttrivialen Code sind von einem Haufen amerikanischer Firmen angeliefert... ja: das sind keine Binary Blobs, ja, das *kann* man lesen und *vielleicht* kann es ein entsprechender Experte auch verstehen. Aber ich würde bei 100% aller Menschen, die einen Linuxkernel KOMPILIEREN (geschweige denn, einen Stock-Kernel nutzen) ausschließen, dass irgendjemand den Sourcecode in Gänze gelesen, verstanden und auf Freiheit von Hintertüren geprüft hat.

      Das meine ich mit dem Unterschied zwischen Theorie und Praxis bei Open Source.
      I reject your reality and substitute my own!
    • Frau Mirtana wrote:

      Google Fotos ist eine der vorinstallierten Apps auf Android Smartphones, die wiederum Teil des Google-Drive ist und damit eine eigenständige Cloud-Lösung darstellt. Die macht halt das, was Foto- bzw. Galerie-Apps so machen: sie erkennt Bildmotive, sortiert die Bildersammlung, --> nach welchen Gesichtspunkten?
      erkennt doppelte Aufnahmen und vor allem synchronisiert sie die Dateien zwischen Handy und Cloud. --> Das ist ja auch von mir so gewolt.
      Da sitzt mit Sicherheit keiner bei Google und bewertet per Mausklick irgendwelche Bilder, das macht die App selbständig - dafür werden die Algorithmen halt mit Millionen verschiedener Bilder gefüttert. Damit erkennt z.B. die Kamera-Software des Smartphones mittlerweile sehr zielsicher, was sich da vor der Linse befindet: Sonnenuntergang, Landschaft, Portrait, Tiere, Grünzeug, Autos ... Und die Software kann halt auch erkennen ob die Belichtung oder die Schärfe daneben gegangen ist und teilt das dann freundlich mit. Für Menschen, die keine Ahnung von Belichtung haben, wahrscheinlich ganz nützlich. --> soweit ok


      Einfach die Galerie-Funktion des Smartphones benutzen und die Bilder regelmäßig auf den PC/externe Festplatte sichern. Oder, wie es so schön heißt "Kein Backup, kein Mitleid." --> ist erfolgt


      Wenn die Fotos erst mal in der Cloud sind, tja ... Dann liegen sie da ja recht gut und mit Pech kommt man dann nicht mehr dran, wenn man das Smartphone von Google trennt ...--> auch das keuchtet ein
      Es ist mir vollkommen unklar, warum Bilder mehrfach gespeichert werden. Ich habe auch keine Möglichkeit gefunden, das abzustellen. Oftmals kann ich feststellen, dass sich 5 oder mehr gleiche Bilder (keine Serienaufnahmen) in GF befinden. Auch lassen sich manche Bilder gar nicht löschen ?!?!? Und es werden von alleine immer mehr Bilder !

      Vielleicht wisst ihr Rat ? Es handelt sich um ein Nokia 5.3 mit Android 10
      Früher war alles leichter - ich auch.. :D
    • Es ist sehr schön, dass die NTVler schon mal Sensibilität für das Thema haben, da sind sie schon weit vorne im Verhältnis zu anderen Foren. Großes Lob an das Forumsniveau. Naja, es sind hier viele Wissende Ententreiber dabei, die Vor- und Nachteile der Messenger auf it Basis beschreiben. Vielleicht geht es nicht nur mir so, alles davon ist schon sehr speziell ( Was ich grundsätzlich gut finde. ), dass die weniger IT -affinen sich schwer tun.

      Die genannten Threema, telegram und signal haben Ihre Vor- und Nachteile.

      Mein Haustier sagt: " Nimm das, über das die , die Dich manipulieren und abschnorcheln wollen, am meisten schimpfen. Das hat seinen Grund. "

      Eine schöne Zeit für Euch.
    • Es hat also doch Wirkung, wenn man sich über den sogenannten Datenschutz einer Firma beschwert:


      Edit: Hallo ismanthey. Zu deinem eigenen Schutz habe ich die PDF-Datei herausgenommen. Darin steht deine volle Anschrift und deine Tel.-Nr.

      Axel



      und auf die Reaktion mussten wir nicht lange warten:

      view.newsout.polo-motorrad.com…e42bf00b89207f17ef8f4c6d2


      Liebe POLO Freunde,


      was
      wolltet Ihr uns schon immer mitteilen? Was verdient ein Lob? Wofür
      brauchen wir mal einen „Rüffel“? Was wünscht Ihr Euch, was fehlt, was
      interessiert Euch?
      Nur wenn wir wissen, was wir verbessern können,
      können wir unserem Vorsatz gerecht werden, immer das Beste für Euch und
      Eure Bikes zu geben! Also haut in die Tasten. Egal, ob Lob oder Kritik. Nur durch Euer ehrliches Feedback kann und wird sich etwas ändern.

      Damit das möglich ist, müssen wir unsere Datenschutzbestimmungen in Bezug auf unseren Newsletter anpassen.
      Files
      Früher war alles leichter - ich auch.. :D

      The post was edited 1 time, last by Axel ().

    • Legion of the Damned wrote:

      Ganz ehrlich, bei so einer Mail hätte ich vermutlich mit "dann geh doch zu Louis und schaue ob es dort besser ist!" Geantwortet.
      Dito. Aber ich arbeite - aus Gründen - ja auch nicht im Kundenservice. Vorgesetzte finden das nie lustig wenn man Kunden mit irgendwas verhaut oder vergrault :D

      Zumal ich zumindest die personenbezogene Mail-Adresse bzw. den Mitarbeiter-Namen geschwärzt hätte vor dem Veröffentlichen. Sich auf der einen Seite über mangelnden Datenschutz eines Unternehmens beschweren und auf der anderen Seite seine eigenen sowie fremde Daten ungeschützt und öffentlich einsehbar als PDF ins Netz stellen? Das könnte Ärger geben. Polo Motorrad kann sich gute Anwälte leisten und hat eine Geschäftsführerin mit viel Biß.

      Wobei mich ein Vorher/Nachher der Datenschutzerklärung wesentlich mehr interessiert hätte, so ist der Informationswert gleich null. Worauf bezieht sich die Änderung bzw. die Beschwerde? Die Cookies bei Nutzung der Website? Den Newsletter und was hat eine Mail mit Cookies zu tun? Den Umfragen/Gewinnspielen oder der Opt-In/Out für den Newsletter?

      Hinter den meisten Cookies auf der Website verbergen sich Firmen/Dienste, die Dienstleistungen zum Thema Analyse/Optimierung von Websiten anbieten. Die stehen in der Datenschutzerklärung auch alle aufgeführt, so wie es der Gesetzgeber vorschreibt - kein Unternehmen dieser Größe wird am Rechtsanwalt, der den Kram aufsetzt, sparen - Klagen können mit viel Pech wesentlich mehr kosten. Und es ist das Recht eines jeden Unternehmens, die vom Nutzer/Kunden generierten Daten zu analysieren bzw. analysieren zu lassen. Wer das nicht will: entweder vor Ort einkaufen gehen oder Browser mit entsprechendem Add-On nutzen, daß sämtliche Cookies weg blockt. Allerdings kann es dann passieren, daß man bestimmte Websites nicht mehr nutzen kann weil der Betreiber sich sagt "Wenn du, Nutzer, hier herum surfen willst dann nur wenn ich dafür auswerten darf, was du hier so treibst."

      Vor dem Internet hat man bei Gewinnspielen seine Adressdaten auf Postkarten herausgegeben, die dann munter in Adresskarteien gespeichert wurden sowie innerhalb des Firmengeflechts weiter gegeben wurden - heute gibt man für Newsletter mit Rabatten und Gewinnspielen sein Surfverhalten raus. Wo ist der Unterschied?
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