Idee für neuen Verbrennungsmotor

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    • RedRider wrote:

      Puh, politische Diskurse im Moppedforun. Irgendwie stört das mein Harmoniebedürfnis, wie der Trööt sich entwickelt...
      Das die Schulbildung aktuell verbesserungswürdig ist, ist nicht Schuld der Schüler. Das diese sich Gedanken über ihre Zukunft auf der Erde machen ist nachvollziehbar. Ob Freitags dafür "geschwänzt" wird oder am Montag einige Stunden wegen Lehrermangel ausfallen ist letztendlich auch für das Bildungsniveau egal.
      Ja da stimme ich zu.
      Sowohl was politische Themen im Forum hier, als auch das "Niveau" der Schulbildung angeht.
      Solange sich die Mehrheit der Bevölkerung abends noch vor den Fernseher setzt braucht man nichts erzählen oder erklären. Es wird zum Glück aber langsam besser.

      Bin raus aus dem Thread.

      Gruß
      Hasake
      Gebremst wird nur zum Überholen.
    • Hasake wrote:

      RedRider wrote:

      Puh, politische Diskurse im Moppedforun. Irgendwie stört das mein Harmoniebedürfnis, wie der Trööt sich entwickelt...
      Das die Schulbildung aktuell verbesserungswürdig ist, ist nicht Schuld der Schüler. Das diese sich Gedanken über ihre Zukunft auf der Erde machen ist nachvollziehbar. Ob Freitags dafür "geschwänzt" wird oder am Montag einige Stunden wegen Lehrermangel ausfallen ist letztendlich auch für das Bildungsniveau egal.
      Ja da stimme ich zu.Sowohl was politische Themen im Forum hier, als auch das "Niveau" der Schulbildung angeht.
      Solange sich die Mehrheit der Bevölkerung abends noch vor den Fernseher setzt braucht man nichts erzählen oder erklären.

      Bin raus aus dem Thread.
      .......sich davon machen, so einfach sollte man es sich nicht machen was Bildung oder Umweltschutz angehen und solange sich unsere Kinder/Jugend mehr durch Google und Ählichen weiterbilden als in der Schule geht auch vieles falsch bzw liegt im argen,
      beim letzten Klassentreffen meinte mein damaliger Klasslehrer das allgemeine Bildungsniveau im Vergleich zu unserer Schulzeit sei erheblich gesunken und man sollte den Kinder von kleinauf mehr über Flora und Fauna vermitteln wäre auch gut für die Umwelt.
      In der millionen Jahre alten Erdgeschichte gab es immer wieder kältere oder wärmere Phasen wo mal mehr oder weniger CO² freigesetzt wurde aber seit Mitte des 20sten Jahrhundert ist es in der Hinsicht etliche Minuten nach zwölf, und wenn ich dann höre erst 2020 soll endlich die Produktion von Plastiktüten und ähnlichem verboten werden <X ,

      ich find jeder persönlich sollte mehr Rückgrad zeigen (den inneren Schweinehund überwinden) und bestimmte nicht unbedingt fürs Leben benötigte Sachen/Produkte generell boykotieren.
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt

      The post was edited 1 time, last by NT/Hans ().

    • @RedRider, du hast sehr recht. Nein, es ist nicht meine Absicht, jeden Thread in eine Politikdiskussion zu überführen und schweige zu Einigem. Ich bin kein Missionar... aber wenn Standpunkte vertreten werden, die ich meine "Moral" zu sehr dehnen (ja: das ist offenbar kein hartes Kriterium), oder die inhaltlich "inkohärent" (Logik/Physik/Mathematikfehler) sind, dann hebe ich doch meine Hand.

      Hasake wrote:

      Wenn jemandem, der etwas zu sagen hat, wirklich die Zukunft dieser Kinder am Herzen liegen würde, würde man sich eher darum kümmern aus diesen Kindern die Teslas, Newtons und Einsteins der kommenden Jahrzehnte zu machen.
      Stattdessen schickt man sie freitags auf die Straße und bringt ihnen noch nicht mal das kleine Einmaleins der Müllentsorgung bei. Das Wählervieh von morgen.
      Hasake, auch wenn du schreibst, du wärst aus dem Thread raus... Ich finde das, was du schreibst, aus mehreren Gründen problematisch:

      - "Wenn jemandem, der etwas zu sagen hat, wirklich die Zukunft der Kinder am Herzen liegen würde" - ich fasse das als Kritik an unserem Schulbildungssystem auf, die ich völlig unterstütze.
      Das fängt bei der völlig sinnlosen Zersplitterung in die Bundesländer an und hört dabei auf, dass im Matheunterricht die Schüler unterrichtet werden mit "erarbeitet euch das Thema mal zu hause und nächste Stunde machen wir dann Übungsaufgaben dazu", wo der Lehrer KEIN STÜCK mitbekommt, ob jemand wirklich die Erklärung aus dem Buch verstanden hat. Oder noch schlimmer: "wir teilen das jetzt in Gruppen auf, und jede Gruppe macht ein Referat zu folgenden paar Seiten des Buchs"... Das sowas erlaubt ist.... :cursing: Ehrlich: so hätte ich das auch nie verstanden. Für die "Laberfächer" (Politikwissenschaften, Deutsch, Religion,...) mag das ja durchaus angemessen sein...

      Aber: dass da ein sinisterer Plan hintersteckt ("Wählervieh von morgen") würde ich doch stark bezweifeln. Eher schlichte Inkompetenz der Lehrer, denen man irgendwann mal beigebracht hat, das alles was Teamarbeit (Toll Ein Anderer Machts) richtig und toll ist und Einzelkämpfertum scheiße. Dass die Wahrheit vielleicht dazwischenliegt... *seufz*.


      - "Teslas, Newtons und Einsteins": Sinn und Zweck der Schule ist nicht (und war nie / kann nicht sein), Genies "heranzubilden", sondern einen gemeinsamen "Basislevel" an Bildung für die Bevölkerung zu erzeugen. (Das mag in Newtons Zeiten anders gewesen sein.). Die "außerordentlich Begabten" haben generell in den seltensten Fällen eine "gerade" Schulkarriere hinter sich gehabt. Es mag Ausnahmen geben, wo schon in der 6. Klasse der Lehrer prophezeit hat, dass derjenige mal einen Nobelpreis gibt. Der Normalfall für Nobelpreisträger ist das aber nicht.

      - "schickt man sie auf die Straße": an der Schule, wo meine Kinder hingehen, ist der Besuch von Fridays 4 Future ein nicht-entschuldigbares Fernbleiben vom Unterricht. D.h. die Schule akzeptiert keine Entschuldigung sondern trägt die Fehlstunden als unentschuldigte Fehlstunden ins Zeugnis ein. Für 12./13. Klasse findet sich das im Abizeugnis wieder. Und die Kinder wissen durchaus, dass das ihnen das bei einer Bewerbung auf die Füße fallen kann.
      Einige gehen trotzdem. Lustigerweise *nicht* die "och ich zock lieber Counterstrike" oder "hey, hier gibt es ein neues Schminkvideo" Leute, die in der Schule nur abhängen und den Unterricht an sich vorbeirrauschen lassen sondern eher die überdurchschnittlich guten Schüler.

      - "Müllentsorgung": ich finde die Fokussierung auf das Thema komisch -- wie schon woanders jemand schrieb: schau dir mal die Umgebung einer AfD-Demo (die wohl kaum unter Verdacht steht was mit F4F zu tun zu haben) an, oder das Stadion nach einem Bundesligaspiel, oder den Regionalzug *nach* dem Bundesligaspiel. Das ist eher ein generelles Problem von Menschenmassen. Frag mich nicht warum -- gefallen tut mir das auch nicht.
      Deswegen das Anliegen, das die Leute haben als verkehrt zu betrachten, ist... komisch.

      Ja: Frau Merkel und vielen anderen Regierungsoberen wäre es bestimmt lieber gewesen, wenn sie einen (Einen) freundlichen Leserbrief bekommen hätten, der sie darauf hinweist, dass wir ein Klimaproblem haben und es doch nett wäre, wenn man mal handelt... Hätte jemand darauf reagiert? Mal kurz überlegen -- wie lange ist es her, dass eine Umweltministerin Merkel von Treibhausgasen geredet hat? War kurz nach der deutschen Einheit...
      Aber das ist ja die Doktorin der Physik, die Fukushima brauchte, bis ihr klar wurde, dass Atomkraft u.u. gefährlich sein kann...

      Schönen Gruß
      Knallfrosch
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...
    • knallfrosch wrote:

      @RedRider, du hast sehr recht. Nein, es ist nicht meine Absicht, jeden Thread in eine Politikdiskussion zu überführen und schweige zu Einigem. Ich bin kein Missionar... aber wenn Standpunkte vertreten werden, die ich meine "Moral" zu sehr dehnen (ja: das ist offenbar kein hartes Kriterium), oder die inhaltlich "inkohärent" (Logik/Physik/Mathematikfehler) sind, dann hebe ich doch meine Hand.

      Aber: dass da ein sinisterer Plan hintersteckt ("Wählervieh von morgen") würde ich doch stark bezweifeln. Eher schlichte Inkompetenz der Lehrer, denen man irgendwann mal beigebracht hat, das alles was Teamarbeit (Toll Ein Anderer Machts) richtig und toll ist und Einzelkämpfertum scheiße. Dass die Wahrheit vielleicht dazwischenliegt... *seufz*.
      ......ja das Bildungssystem in deutschland ist seit längeren nichtmehr in Ordnung und sollte nicht alleine Ländersache sein,

      aber die letzten 15 Jahre meine Arbeitswelt mußte ich bedauerlicherweise feststellen das die jüngeren Mitarbeiter alle Einzelkämpfer (nichtmehr teamfähig) sind dadurch hat sich die Arbeitswelt um100% gewandelt,
      und Nobelpreis für Schuleschwänzen finde ich leider auch nicht richtig, sorry!
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt
    • Über Inhalt darf/soll man diskutieren, ich freu mich sogar dass wir das hier in dieser Form hinbekommen, wer solche Themen hier nicht lesen möchte ist nicht gezwungen das zu tun. Man muss auch keineswegs einer Meinung sein... im Gegenteil, nur über Widerspruch oder andere Perspetiven kann man die eigene Meinung auch mal hinterfragen.
      Aber was m.M.n. gar nicht geht, mein lieber @Hasake, ist irgendwas in den Raum zu stellen (ich hab mich wirklich bemüht deine Aussagen über google etc. zu prüfen), die Nachfragen zu ignorieren mit dem Verweis auf auf das Niveau von Schulbildung und Fernsehgewohnheiten (btw. ich habe zwei Hochschulabschlüsse und besitze aktuell nicht mal einen Fernseher) und die Diskussion mit dem wehenden der-Klügere-gibt-nach-Gewand für von deiner Seite als beendet zu erklären.
      Sorry, von wegen Ecke und so, aber DAS erinnert doch fatal an "Alice im Alternativeland", findest du nicht?
      Tunerlatein:
      nolite dare sanctum canibus neque mittatis margaritas vestras ante porcos ne forte conculcent eas pedibus suis et conversi disrumpant vos (Matth. 7,6)
    • NT/Hans wrote:

      die letzten 15 Jahre meine Arbeitswelt mußte ich bedauerlicherweise feststellen das die jüngeren Mitarbeiter alle Einzelkämpfer (nichtmehr teamfähig)
      Hmmmm...schriebst du schonmal und ich glaube dir das. Möglich, dass das "branchenspezifisch" ist?

      Weil -- meine Feststellung ist eher anders. Wo wir vor 25 Jahren breitschultrig reingegangen sind mit "hoppla, hier komme ich, ich weiß wie das geht und ich werde die Welt retten" (ob jetzt berechtigt oder nicht :D ), sehe ich heute zu häufig die "Küken" nicht in der Lage, sich eine Situation anzuschauen und eine eigene Meinung zu bilden. Da muss erst ein Arbeitskreis gegründet werden, ein Projekt gemacht, ein externes Beratungsunternehmen beauftragt...


      Was ich jedenfalls von "mir damals" vor 30 Jahren in der Oberstufe des Gymnasiums und meinen Kindern heute sehe... ich habe in 13 Jahren Schule 2 * ein Referat gehalten und keinmal eine längere individuelle Hausarbeit machen müssen/dürfen. Und eine Powerpoint-Präsentation (offensichtlich) kein Mal. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein neues Thema auch nur einmal als "arbeitet euch da mal zuhause rein" oder "bildet mal Arbeitsgruppen und präsentiert das Ergebnis" kam. (Ausnahme: Deutsch-Lektüren und Geschichte ("lest euch das mal durch, besprechen wir dann nächste Stunde")).
      Will sagen: im Unterricht wurde das Thema präsentiert, dann als Hausaufgaben geübt, dann die Ergebnisse besprochen. Und wenn die Ergebnisse nicht stimmten, fing das nochmal von vorne an.

      Das erlebe ich / meine Kinder heute genau umgekehrt: "Arbeitet euch mal in das Thema rein, in der nächsten Stunde machen wir dann Übungen". Und wenn dann einer sagt "versteh ich nicht", ist der Lehrer genervt, macht eine Kurz-Erklärung und sagt "schau es dir nochmal an". Gruppenarbeiten / Referate / Präsentationen sind an der Tagesordnung.

      Das erscheint mir (zumindest in den Naturwissenschaftlichen Fächern) einfach... verkehrt. Ehrlich: ich kann doch ein Thema nur dann anderen in einer Präsentation erklären, wenn ich es auch im wesentlichen selbst verstanden habe?


      Ob beides (Gruppenverhalten am Arbeitsplatz und Unterrichtsmethoden) in einem ursächlichen Zusammenhang steht: keine Ahnung.

      Schönen Gruß
      Knallfrosch
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...
    • ......wenn ich da an die Schulzeit von meinem Sohn zurückdenke dann muß ich sagen diese Art/Weise spiegelt sich auch in der Arbeitswelt (vielleicht nicht in allen Branchen gleich) dieser Generation wieder (und ich kann da nur sagen seit 01.02.2019 bin ich da gottseisgedankt raus) aber ich weis wovon ich rede habe mit 53 Jahren noch den Techniker gemacht (war da anfangs ganz schön am rotieren). :)
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt

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    • @ Knallfrosch: genau so sieht es leider aus! Und zu allem Überfluss gepaart mit einem horrenden Ausfall an Unterrichtsstunden, die aber in offiziellen Statistiken nicht auftauchen, weil sie als in irgendeiner Form "eigenverantwortliche Arbeitsstunden" deklariert werden! Und auch in dieser Zeit sollen die Schüler sich selbst den Stoff erarbeiten. Das wird den Eltern dann auch noch als "aufs Studium vorbereitend" schmackhaft gemacht :(
      Meine beiden Kids hatten immer Spaß an Mathe (man glaubt es kaum) und haben beide Mathe-LK. Vor den Abi-Klausuren zittern sie aber wegen o. g. Missstände heute schon!
    • @ENTVler: Oh ja. Eigenverantwortliche Arbeitsstunden. Ja, in der Tat, eines der Reizworte.
      Wird an unserer Schule mit EVA abgekürzt. Ich versuche seit Jahren, die Kids dazu zu bringen, dass sie fragen, wo die Raumanzuüge sind (EVA: ExtraVehicular Activity im amerikanischen Raumfahrtprogramm).

      Studienvorbereitend. Naja, es gibt ja Methodenunterricht. Theoretisch sollte das alles ganz toll sein.
      Und ja: so langsam (Abivorbereitung für nächstes Jahr...) können meine Kinder das auch -- nachdem sie gemerkt haben, dass sie NICHTS dabei lernen, wenn jemand anderes ein halbgares Referat hält, weil es einfach scheiße erklärt ist und dass sie das dann halt nochmal selbst nacharbeiten müssen. Kostet Zeit, nicht zu knapp.(*)
      Studienvorbereitend ist das dann in dem Sinne, dass man feststellt, dass man sich nur selbst trauen kann...


      Ansonsten: warum sollte man keinen Spaß an Mathe haben? Kann ich Bestens nachvollziehen... (Also ich meine, mal abgesehen von Wahrscheinlichkeitsrechnung, das können die sich von mir aus sonstwohin...)
      Lieben Gruß
      Knallfrosch
      Nachtrag:
      (*) deswegen macht es auch nichts, wenn man sich statt in der Schule auf einer Demo rumtreibt :P
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...
    • Ohne auf persönliche Reibereien einzugehen, fasse ich zusammen:

      • Mein ehemaliger Arbeitskollege, techischer Planer für die Inbetriebnahme eines Thorium-Hochtemperatur-Reaktors - Kapitän auf einem MS - erzählte in illustrem Kreis von einer Aktion "Kolbenwechsel bei laufendem Motor" um ja den Eintrag im Logbuch zu vermeiden, dass der Motor ausgeschaltet wurde. Die Folge: 1 Toter, 2 Schwerverletze.
      • Segelschiffe mit Solarzellen sind bereits unterwegs und eine ernsthafte Alternative zu schwerölbetriebenen Frachtern - jedenfalls denken einige Reedereien darüber nach.
        spiegel.de/wissenschaft/mensch…icht-in-see-a-597718.html
      • 2-Takt Diesel, die alle Abgasnormen erfüllen sollen und z.T. bereits geschafft haben, hat FORD bereits vor vielen Jahren im Versuch gehabt und diese sollten im TK (Transporter) eingebaut werden.
        Ich selbst habe vor 11 Jahren mit der Ford-Motorenforschung an einem Dieselnotor mit nachgeschalteter Gas-Einspritzung gearbeitet und sollte im Januar 2010 bereits ein Versuchsfahrzeug bekommen. Der Vorgang wurde durch den Vorstand gestoppt, da Ford bereits 2,7 Mrd. in die Forschung eines sauberen Motors investiert hatte (2,0Liter Diesel)
        Ich habe bereits schon an anderer Stelle erwähnt, dass ich den damals kleinsten 2-Takt Selbstzünder-Motor der Welt gebaut habe. Entwickelt wurde er von meinem Vater und einem Herrn Thusius.
        Daten: Kolbendurchmesser 6,3mm, Standgas 9.000 Upm, Leistung 75 W
        Höhne_Diesel.jpgHöhne_Diesel_Seitenansicht.jpg
        Ich habe während meines Maschinenbau-Studiums einige Zeit am Versuchsmotor der Uni in München verbracht. Eine Verstellung des Winkels gibt es weder für die Zylinder noch für die Kurbelwelle. Ansonten ist so ziemlich alles verstellbar.


      • Solarbetriebenes Flugzeug hat tatsächlich die Welt umrundet.
        spiegel.de/wissenschaft/techni…n-der-luft-a-1222212.html
      Die gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Höflichkeit ist Grundvorraussetzung für eine langanhaltende Freundschaft
    • Natürlich, dazu muss der Zylinderkopf erst Mal runter...
      Übrigens:
      Bei Schiffen wie der ehemaligen "Bremerhafen", die später als Lazaretschiff benutzt wurde, war jeder Zylinder als komplette Einheit austauschbar. Er wurde einfach entkoppelt, ausgehoben und durch einen anderen ersetzt. Das Schiff fuhr Diesel-Elektrisch, soll heissen, dass der Diesel einen Generator benutzt, um den E-Motor der Schiffsschraube zu betreiben. Dadurch fällt das voluminöse Wendegetriebe weg.
      2x 16Zyl, 2x Generator, 2x E-Motor
      Die gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Höflichkeit ist Grundvorraussetzung für eine langanhaltende Freundschaft
    • Ich könnte jetzt Wikipedia bemühen:
      Wendegetriebe ist die Untersetzung die man von einem "normal schnell" drehenden Diesel auf die Schiffsschraube braucht?
      Weil, soweit ich als Laie das verstehe arbeiten die 2 Takt Großdiesel ja direkt auf der Schraubenwelle und drehen mit bestenfalls wenigen 100 U/min.

      Oder hab ich da was verkehrt?
      Knallfrosch
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...
    • Ja, Wendegetriebe "wendet" die Drehrichtung. Also von Vorwärts nach Rückwärts. Meist wird dabei die Drehzahl nicht geändert - ist aber durchaus möglich.
      Das was Du meinst ist ein "Vorgelege"
      Die gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Höflichkeit ist Grundvorraussetzung für eine langanhaltende Freundschaft
    • Ah.... jetzt verstehe ich.

      - Hast du einen 4-Takt Schiffsdiesel der mechanisch an die Schraube(n) gekoppelt ist, brauchst du das Wendegetriebe zum Rückwärtsfahren, da der Motor nur in eine Richtung dreht. (Solange man nicht total exotische konstruktive Dinge macht....)
      - Bei Dieselelektrisch fällt das natürlich weg und bei einem 2Takt-Diesel auch, weil dem Elektromotor / 2Takt Diesel die Drehrichtung egal ist und man ihn einfach "andersrum" anschmeißt.

      Wobei es unabhängig davon doch trotzdem auch die Drehzahlthematik gibt.... wobei es natürlich auch da einfacher ist, ein robustes "festes" Untersetzungsgetriebe zu bauen, als eines mit Rückwärtsgang.
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    • Ähm... son richtiger 2-Takt-Diesel, also die Ausführungen für Erwachsene, hat 25.000ltr. Hubraum, über 100.000PS und Drehmomente um 7 Millionen!! NM.
      Du kannst mir gerne mal n Getriebe für son Klopper zeichnen :)
      Braucht der aber zum Glück nicht, sowas dreht bei "Kampfleistung" nur gut 100/min, Im Alltag eher 75-90. Das geht direkt auf eine einzige Schraubenwelle und den Propeller.... der dann fast 10m Durchmesser hat und jenseits 120 Tonnen wiegt. Befestigt ist der übrigens erstaunlicherweise nur über einen Konus, so wie unsere Lima-Rotoren. Sprich, der ganze Bums wird nur über Flächenpressung ohne Formschluss übertragen....
      Tunerlatein:
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    • @Michael RC31, das ist mir schon klar, dass die modernen großen 2Takt-Diesel für Containerschiffe o.ä. mit Drehzahlen aufwarten, die man direkt auf die Schiffsschraube bringen kann (bzw. dass die genau deswegen so gebaut werden, damit man sich ein Getriebe sparen kann).
      Das Getriebe "zeichnen" kann ich so oder so nicht -- bzw. höchstens so, dass es als abstrakte Malerei durchgehen würde. :D

      Ich meinte eher das, was Wikipedia hier als "mittelschnelllaufend" bezeichnet, so um 1000U/min. Und dort braucht man dann doch vermutlich
      - eine "feste" Untersetzung, um das auf eine sinnvolle Schraubendrehzahl zu bringen
      - ein Wendegetriebe zum Rückwärtsfahren
      (oder als Alternative zum 2. einen Verstellpropellor, Schottelantrieb o.ä.)

      Hmmmm... vielleicht sollte ich mich tatsächlich irgendwann mal, wenn die Kinder ausser Haus sind, als IT-Techniker auf einem Schiff oder einer Ölplattform bewerben ^^ .

      Konus für Schiffsschraube: hmmmm.... würden, wenn man da z. B. einen Vierkant (oder einen Konus, der auf einer Seite abgeflacht ist o.ä.) nehmen würde, der nötig wäre, das Drehmoment zu übertragen, nicht an den "Kanten" ziemlich erhebliche Spannungen im Material auftreten?
      In der Hinsicht müsste ein Konus doch deutliche Vorteile haben... und *falls* der mal rutschen würde, wäre nicht gleich Schraube und Welle komplett im Eimer...

      Schönen Gruß
      Knallfrosch
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...
    • knallfrosch wrote:

      und *falls* der mal rutschen würde, wäre nicht gleich Schraube und Welle komplett im Eimer...
      ...aber sowas von im Eimer.

      Na üblicherweise würde man ne Keilwelle a la Getriebeausgangswelle beim Moped erwarten.
      Tunerlatein:
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