Pinned Montage und Ausrichten der Gabel

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    • Montage und Ausrichten der Gabel

      Moin.


      Da demnächst meine Gabel vom Michael kommt, möchte ich gern zusammenfassend die Montage der Gabelrohre beschreiben
      und um „Korrektur„ bitten, da mir einige Sachen nicht 100%tig klar sind. Z. B. ob die Montage und das Ausrichten alleine möglich ist.


      1. Gabelrohre rechts und links ( Bremsenseite ) von unten in die Gabelbrücken schieben und oben die Höhe/Durchschub mit der Gabelbrücke abgleichen.
      2. Obere Gabelbrücke festschrauben.
      3. Unten Steckachse einschieben und Mutter rechts anziehen. Klemmung bleibt dabei offen.
      4. Untere Gabelbrücke festschrauben
      5. Kotflügel links mit dem Tauchrohr verschrauben, rechts bleibt lose.
      6. Steckachse raus und Vorderrad montieren.
      7. Bremssattel montieren
      8. Rechten Gabelholm klemmen
      9. Das linke Tauchrohr in minimalen Schritten axial zur Steckachse verschieben
      um ein möglichst leichtes losbrechen zu finden. Anhaltspunkt ist die Markierung auf der Steckachse. Dabei das Motorrad ohne Bremse nur leicht einfedern.
      10. Linken Gabelholm klemmen
      11. Abstand Kotflügel zum rechten Gabelholm ausgleichen und Verschrauben.


      Soweit richtig verstanden?


      Danach Fahrwerkseinstellung vornehmen.


      Gruß Maik
      buffbuffbuffbuff *klonk* brobobobobrooooooo*klack*broooooaaaaa*klick*raaaaaaharrrrrrrr...
    • :)
      1. Gabelrohre rechts und links ( Bremsenseite ) von unten in die Gabelbrücken schieben und oben die Höhe/Durchschub mit der Gabelbrücke abgleichen.
      2. Untere Gabelbrücke festschrauben (nicht übertreiben!! die im WHB angegebenen 50NM sind nicht nötig, 35-40NM genügen völlig.)
      3. Obere Gabelbrücke festschrauben.
      4. Kotflügel lose mit dem Tauchrohr verschrauben, beide Seiten lose lassen.
      5. Rad einbauen, Achse festziehen (mit der 22er Schraube)
      6. Klemmung der Achse auf der Schraubenseite, in Fahrtrichtung rechts, festziehen.
      7. Das linke Tauchrohr in minimalen Schritten axial zur Steckachse verschieben um ein möglichst leichtes losbrechen zu finden. Anhaltspunkt ist dieMarkierung auf der Steckachse. Dabei das Motorrad ohne Bremse nur leicht einfedern.
      Das ist der Pnukt auf den es ankommt, solange probieren bis wirklich das Optimum gefunden ist... wer weniger als 20 min. gebraucht hat war nicht sorgfältig :)
      8. Klemmung links in der Stellung des Optimums festziehen.
      9. Bremse montieren
      So könnt ihr bereits fahren, Kotflügel festziehen, aber Punkt 10 dann zeitnah nachholen.
      10. Kotflügel ausdistanzieren, meistens genügt es auf einer Seite festzuziehen, dann auf der anderen Seite den Spalt mit einer Fühlerlehre zu messen und entsprechende Distanzscheiben (Passscheiben) zu besorgen (ebay z.B.)

      Fertig... und ne nie für möglich gehaltene Sensibilität der Gabel genießen.
      Keine Bange, der Aufwand mit der Ausrichtung der Gabel ist nur beim ersten Mal so hoch, beim normalen Radausbau gehts später rel. schnell.
      Aber nochmal, beim ersten Mal könnt ihr euch nicht zuviel Mühe geben.
      Damit ihr ne Vorstellung von der gewünschten Genauigkeit habt: Eine überholte Gabel hat ein nur ein Laufspiel um 2/10mm, damit muss sie schon geometrische Ungenauigkeiten und Temperatur ausgleichen. Auf eben so einen 1/10mm sollten man versuchen das Ausrichten zu treffen. Ok, das wird nicht klappen, aber zielen sollte man dennoch drauf.
      Tunerlatein:
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      The post was edited 1 time, last by Michael RC31 ().

    • Disclaimer: habe mich mit Michaels Post überlappt, beziehe mich auf entevaulers Post.

      Hi, so ungefähr habe ich es auch verstanden... allerdings muss ich zugeben, dass ich scheinbar nicht wirklich das notwendige Fingerspitzengefühl habe....

      Die Frage ist, wie ist dein Punkt 6 zu verstehen. "Vorderrad montieren" -- wann wird (wieder) die dicke Schraube in der Steckachse angezogen? Weil: den Punkt nennst du danach nicht mehr.
      Wenn du in Punkt 6 die dicke Schraube wieder auf Moment anziehst -- wie kann man dann in Punkt 9 das linke Tauchrohr auf der Steckachse verschieben? Zumindest bei mir drückt die Schraube die Gabelholme "press" gegen die Tachoschnecke, Lager,...
      Wenn du die Schraube lose lässt, gehen Punkt 8, 9, 10 auf jeden Fall -- allerdings finde ich in jeder Einbauanleitung, wo ich bisher reingeschaut habe, dass man die Schraube *vor* der Klemmung anziehen muss?!

      Zu deinem Punkt 9 -- es gibt eine Markierung auf der Steckachse? 8| Wo, was,wie...? X/

      Nicht zu vergessen, dass man prinzipiell die Freiheitsgrade hat
      a) die Klemmung auf der Steckachse zu verschieben (was wie oben geschrieben eigentlich nicht geht, wenn man zuerst die dicke Schraube anzieht)
      b) die Tauchrohre (bzw. eines) in der Klemmung oben auf und ab zu verschieben
      c) die Tauchrohre (bzw. eines) in der Klemmung oben zu verdrehen.
      (und/oder alles drei zusammen :-)).

      Wobei ich bei Punkt b nichts besseres als "direkt auf der Markierung oben am Standrohr" und Punkt c nichts besseres als "verdrehen macht keinen Unterschied" feststellen konnte.
      Mag natürlich sein, dass bei bei Erst- und ZweitEnte die Gabel schlicht optimal gerade ist -- oder dass es mir wie gesagt an Fingerspitzengefühl mangelt.

      Schönen Gruß
      Knallfrosch
      I reject your reality and substitute my own!
    • @Michael RC31, auch in deiner Anleitung ist mir der gleiche Punkt unklar:
      Punkt 5: "Achse festziehen" -- ist damit die dicke Schraube "in" der Achse gemeint?

      Wie kann ich anschließend das linke Tauchrohr noch verschieben? Das wird bei mir von der dicken Schraube rechts dann fest gegen die Tachoschnecke gezerrt...

      Schönen Gruß
      Knallfrosch
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    • knallfrosch wrote:

      Punkt 5: "Achse festziehen" -- ist damit die dicke Schraube "in" der Achse gemeint?
      Genau.

      knallfrosch wrote:

      Wie kann ich anschließend das linke Tauchrohr noch verschieben? Das wird bei mir von der dicken Schraube rechts dann fest gegen die Tachoschnecke gezerrt...
      Nee...das rechte edit: in Fahrtrichtung linke Tauchrohr bleibt auf der Achse verschiebbar. Wenn nicht klemmt da was.
      Rad nochmal raus und dann mit der Achse allein probieren, Achse am "dicken" Ende etwas fetten.

      knallfrosch wrote:

      Zu deinem Punkt 9 -- es gibt eine Markierung auf der Steckachse?
      Ja... eine kleine eingedrehte "Rille", die dient aber nur als eine Orientierung, nicht etwa danach ausrichten.
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      The post was edited 1 time, last by Michael RC31 ().

    • Michael RC31 wrote:

      Nee...das rechte Tauchrohr bleibt auf der Achse verschiebbar. Wenn nicht klemmt da was.
      ... äh... oben schreibst du, das linke Tauchrohr verschieben, jetzt, dass das rechte verschiebbar bleibt.
      Ich vermute einen links-rechts Irrtum? Da du sagst "das dicke Ende" der Steckachse fetten, müsstest du eigentlich meinen, dass links (in Fahrtrichtung, also rechts, wenn man vor dem Motorrad steht :-)) verschiebbar bleibt, richtig?

      Oder lese ich einfach nicht gründlich genug?

      Die Rille... auf der dicken Seite der Steckachse, richtig?
      Aber dann weiß ich jedenfalls schon, womit ich mich heute abend beschäftige... Schalalala....


      Schönen Gruß zusammen
      Knallfrosch
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    • Moin.

      Danke Michael, werde das so versuchen. :weizen:
      Nächster Schritt wäre die Einstellung von Zug/Druckstufe bzw. die Zuordung wo ich was drehen muss. Irgendwo stand mal was hier. Ansonsten hänge ich das hier dran, damit das seinen Platz hat und leicht zu finden ist.

      Gruß Maik
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    • Grundeinstellung der Zugstufe, die Schlitzschraube oben, ist immer ca. 1 Umdrehung offen.
      Feinabstimmung im Fahrversuch... und natürlichTemperaturabhängig. Kalt weiter auf, warm weiter zu.

      Federvorspannung wird eingestellt, Grundeinstellung ist etwa 5 Ringe sichtbar.
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    • @DasPferd, @entevauler: seufz, manchmal sind Frösche etwas schwer von Begriff, vor allem bei den Außentemperaturen. ;(
      Hatte das gerade nicht gedanklich miteinander verknotet bekommen, dass der Maik sich eine Cartridge geleistet hat und dann auf die einzige Schlitzschraube, die ich an der Federung kenne, bezogen.... dachte halt, er will generell mal seine Fahrwerkseinstellung überarbeiten.

      Insofern bitte ich untertänigst um Verzeihung für mein nicht-sachbezogenes Geschwätz...


      Wer schafft sich auch so ein kompliziertes Zeugs an, ich bin schon mit der regulären Gabel überfordert... (sagte der Typ, der sich gerade ein Akkordeon zum Geburtstag geschenkt hat, weil er das schon immer mal ausprobieren wollte... das hat auch eine Zug- und eine Druckstufe :D :D :D )
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    • entevauler wrote:

      Auf ist gegen den Uhrzeigersinn, Zu im Uhrzeigersinn, richtig?
      Jupp.

      Btw..... es wäre schön wenn jemand zum Schluss das ganze irgendwo anpinnen könnte, ich werde Beitrag 2 ggfs.so lange erweitern bis dort alle (sinnvollen :) ) Fragen beantwortet sind und das damit als allgemeine Anleitung taugen sollte.
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    • Moin.

      Das war der Plan. Alles zum Schluss zusammenfassen. Von der Montage, über Ausrichtung bis hin zur Abstimmung. Dann müssen sich nicht andere durch etliche Threads wühlen und bei Rückfragen Themen aufwärmen.

      Gruß Maik
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    • Moin, manchmal braucht so ein Amphibiengehirn jahrelang... jetzt hab ich das endlich verstanden und @Michael RC31s Kochrezept funktioniert (wen wunderts?).

      Tatsache, die Gabel der ZwEnte läuft deutlich geschmeidiger als mit der Methode aus dem WHB. Und ich habe die Schrauben des Frontfenders mit zwei dünnen Karosseriescheiben unterfüttern müssen...

      Aber jetzt mal ehrlich: kann mir jemand erklären, wogegen die dicke Schraube sich festzieht? Direkt gegen die Steckachse jedenfalls nicht, da fehlen ein paar mm.
      Miraculi, Miraculi.

      Schönen Abend
      Knallfrosch.
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    • knallfrosch wrote:

      wogegen die dicke Schraube sich festzieht? Direkt gegen die Steckachse jedenfalls nicht
      Die schraubt die Steck"achse" an das rechte (in Fahrtrichtung) Tauchrohr.
      Die Achse (die in Wahrheit keine ist sondern auch ne Schraube), stützt sich über ihr "dickes" Ende an Tachoantrieb, Radlager, Innendistanz, anderes Radlager und Raddistanz am rechten Gabelholm ab.
      Und genau deshalb ist die Achse auch gar keine... die Kraftübertragung erfolgt über die Pressung der genannten Teile, ziemlich genial, weil so der Durchmesser und damit die Steifigkeit viel höher ist. Sowas sind die kleine Freuden des Ingenieurs wenn man erkennt wie sowas funktioniert und wie schlau der eine oder andere Kollege da war.
      Tunerlatein:
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      The post was edited 2 times, last by Michael RC31 ().

    • :huh: 8| Ich war immer davon ausgegangen, dass das linke Tauchrohr eine "Stufe" in der Bohrung hat, wo das dicke Ende der Steckachse gegen hält. Das ist durchgehend auf den "dicken" Durchmesser der Achse gebohrt?

      Nachgesehen habe ich zugegebenermaßen noch nie...
      So kann man sich täuschen, wenn man mit Annahmen statt Fakten arbeitet. Und das mir... X/

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      Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich mit der ErstEnte mache, eh ich sie aus der Winterruhe hole...
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      The post was edited 1 time, last by knallfrosch ().

    • Michael RC31 wrote:

      Btw..... es wäre schön wenn jemand zum Schluss das ganze irgendwo anpinnen könnte, ich werde Beitrag 2 ggfs.so lange erweitern bis dort alle (sinnvollen :) ) Fragen beantwortet sind und das damit als allgemeine Anleitung taugen sollte.
      Dein Wunsch wurde erhört, und ist angepinnt.
      Gruß der Peter



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