Pinned Montage und Ausrichten der Gabel

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    • Ich hab das deutliche Gefühl dass mal wieder nicht sein kann was nicht sein darf.... es ist zur Sache alles gesagt

      Michael RC31 wrote:

      Die Gabel muss raus, die Standrohre, die Brücken, die Felge und die Vorderachse müssen überprüft werden.
      Was du draus machst bleibt dir überlassen....
      Tunerlatein:
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    • Moin,
      wie gesagt, ich würd damit zum Fachmann gehen.
      Was ich (wenn ich es selbst täte) machen würde:

      Lenkkopflager testen. Wenn das klemmt/ holpert / wackelt, mental auf den Tausch vorbereiten...

      Rad raus.

      Distanz der Standrohre oben (möglichst nah an der unteren Klemmung) bestimmen. (Ich würde ein Holzstück zurechtsägen/schleifen, das eben so dazwischengeht und dann die Fühlerleere nehmen.)
      Gleiche Distanz direkt oberhalb der Tauchrohre? Ändert die sich, wenn man die in der Klemmung verdreht (und wieder festklemmt)? Wenn ja: Tauchrohr krumm.

      Dann die Federbeine ausbauen, reinigen, optisch inspizieren, nochmal schauen ob die Standrohre gerade sind (Glasplatte o.ä.) oder Dellen haben (primär, wo die Klemmung sitzt).
      Blick auf den Simmerring schadet nicht (hat damit nichts zu tun, aber wenn das Bein schonmal draußen ist, könnte man es auch zerlegen, Öl, Siri, Gleitbuchsen neu machen,..).
      Federt das Bein gleichmäßig ein oder klemmt was?

      Füße der Federbeine (wo die Steckachse drin ist) und die Achse u. Schrauben genau ansehen, Achse auch auf gerade prüfen...

      Klemmung im Lenkkopf ansehen auf Risse / Verformung.
      Ggf sind das obere und untere Dreieck des Lenkkopfs gegeneinander "verdreht"?
      Das kann aber eigentlich nur mit einer Schädigung der Klemmung oder Standrohre einhergehen...
      I reject your reality and substitute my own!
    • Ich hatte das schon mehrfach erklärt.... seufz.
      Also nochmal, Kurzform. Man braucht nur eine plangeschliffene Platte, ca 120x300mm. (Die muss in der Breite über beide Standrohre passen, in der Höhe unter die untere Gabelbrücke wenn das Rad voll ausgefedert ist).

      Dann zuerst Rad auf Schlag prüfen, das geht optisch, man legt irgendwas am Tauchrohr an und richtet es an die Felgenkante aus. Drehen, schon sieht man ob das was "eiert".
      Dann Rad raus, Achse über besagte Platte rollen, fertig.
      Standrohre raus....es genügt sogar sie runterzulassen, dann kann man den Kotflügel etc. dran lassen.
      Platte von vorne auf die Standrohre, wenn die biegen dann direkt unterhalb der unteren Klemmung. Dass man die Rohre vorher absolut sauber machen muss sollte klar sein.
      Letzter Schritt, Rohre wieder rein, Klemmungen festziehen. Platte unterhalb der Gabelrücke über beide Standrohre legen und prüfen ob da was "kippelt".... so, das wars schon.

      Ganz Faule, oder z.B. bei nem Gebrauchtkauf, legen nur die Platte auf die Standrohre... dann sieht man ob alles gerade ist, weiß aber ggfs. nicht was genau verbogen ist. Diesen Test mach ich bei jedem Moped das ich kaufe und als erste Diagnose immer wenn jemand vorbeikommt. Kost nich mal was....
      Tunerlatein:
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    • Hallo nochmal zusammen und vielen lieben Dank auch noch für eure präzisen Ausführungen.
      Bin leider erst jetzt wieder zum Motorrad gekommen, die letzten Monate waren ein wenig turbulent.

      Habe gestern die Tauchrohre und das Rad ausgebaut. Vorher war allerdings schon optisch ersichtlich, dass das untere Brückendreieck zum oberen verdreht war.
      Also habe ich auch die dicke Mutter im Sicherungskasten gelöst und die Klemmungen der Tauchrohre, diese sowie das Rad separat ausgebaut und optisch geprüft.
      Die Tauchrohre machen keinen abgeknickten/verbogenen oder ähnlich defekten Eindruck. Ebenso die Achse und auch das Rad.

      Um die Dreiecke wieder zu zentrieren habe ich die Tauchrohre mit gelöster Zentralmutter (Sicherungskasten) wieder eingeführt und die Klemmböcke soweit angezogen, dass das notwendige Drehmoment noch nicht erreicht war, sie die Tauchrohre aber vernünftig hielten.
      Dann habe ich die Zentralmutter wieder angezogen und das Rad eingebaut. Danach alles nach Drehmoment angezogen.
      Die Dreiecke stehen nun optisch wieder in einer Flucht zueinander.

      Das Rad steht leider Gottes aber weiter genauso schief wie vorher.

      Hat noch jemand eine Idee? Die Tauchrohre ließen sich problemlos in der gelösten Klemmung verdrehen und machen wie gesagt auch keinen verbogenen oder abgeknickten Eindruck.
      Das Schutzblech steht in einer Flucht gerade zum Lenker, das Rad allerdings nicht. Das Rad wiederum steht aber absolut parallel zu den Standrohren.
      Ich weiß echt nicht woran es liegen soll.

      Lieben Gruß und sorry für die lange Stille!

      P.S. eine Platte wie von Michael beschrieben, habe ich leider noch nicht, werde ich mir aber besorgen. Reicht da was zugeschnittenes aus dem Baumarkt?
    • Miraculix wrote:

      Die Vorgehensweise:
      Montage und Ausrichten der Gabel
      hört sich anders an, als das, was die Threadstarter am Anfang gepostet haben.

      Meine Zentralmutter musste ich noch nie lösen, so viel Bewegung zwischen den Brücken lag da immer drin.... ?(
      Danke, werde es nochmal komplett demontieren und neu montieren.

      Du meinst, dass du die untere zur oberen Brücke auch mit angezogener Zentralmutter verschieben konntest? Das war bei mir definitiv nicht möglich.
    • Moin.

      Meinst du die dicke Schraube mittig oben? Das ist die Schraube für das Lenkkopflager. Das hat mit der Ausrichtung nichts zu tun. Ein gut gemeinter Rat: Ich empfehle da mal das Bucheli-Handbuch, da sind sämtliche nötigen Schrauben etc. verzeichnet. Sowas kann auch böse enden, wenn man die falschen Schrauben löst oder bearbeitet. ;)
      Ergänzend dazu Tipps hier aus dem Forum. Das Ausrichten der Gabel ist hier besser beschrieben.

      Gruß Maik
      buffbuffbuffbuff *klonk* brobobobobrooooooo*klack*broooooaaaaa*klick*raaaaaaharrrrrrrr...
    • 105nm würde mich jetzt auch interessieren
      GRUSS FRIEDO oio

      Keinen Millimeter nach rechts und bleibt gesund

      Immer ruhig und gediegen, watt nich feddich wird bleibt liegen.
      Und morgen geht's mit selbem Fleisse wieder an die gleiche Sch....


      2008 Oberbernhards | 2009 Drangstedt | 2013 Antweiler | 2018 Neidenberga | 2019 Drangstedt
    • Die Frage an mich ist inzwischen mit beantwortet worden.
      Ich meinte definitiv die vom Lenkkopf.
      Die bleibt, wie sie ist.
      Die Brücken lassen sich manchmal etwas schwerer gegeneinander "verdrehen ", es muss beim Montieren aber von selbst gehen, die richten sich beim Klemmen der Rohre gerade aus.
      Wenn das bei dir nicht (mehr?) geht, hast du den Fehler evtl. schon gefunden.
      Dann ist da was verbogen oder zu fest gezogen,oder verspannt.
      Das sollte dann professionell überprüft werden.
      .
    • Hallo nochmal,
      habe jetzt noch mal alles zerlegt und "geprüft".

      Erstmal, wie man die beiden Gabelbrückendreiecke gegeneinander verdrehen können soll, wenn die Zentralmutter vom Lenkkopf noch angezogen ist, ist mir ehrlich gesagt unerklärlich. Die Mutter verspannt das obere Dreieck mit dem unteren mit 105Nm, ohne Hebel, wie soll sich da was verdrehen können?

      Aber nun noch mal zu meinem schiefen Rad, nach dem zerlegen habe ich mir das zusammenbauen ehrlich gesagt sparen können. Bis zu dem Punkt untere Gabelbrücke und obere anziehen, Kotflügel leicht anziehen und Rad einbauen bin ich gekommen, allerdings war da der Schiefstand des Rads schon wieder klar erkennbar.

      Ich habe deshalb die Gabelrohre wieder aus den Klemmungen rausgezogen, während der Kotflügel noch locker montiert war. Danach das Rad eingebaut, die Achse aber weder festgezogen noch ihre Klemmungen. Auch dort war meiner Meinung nach der Schiefstand erneut klar erkennbar (siehe Fotos).
      Plausibel ist das für mich ehrlich gesagt aber nicht. Weil eigentlich könnte dann ja nur die Achse schief sein. Wenn die Achse schief wäre (was sie optisch definitiv nicht ist), müsste sich das Rad ja unterschiedlich schief einbauen lassen, jenachdem wie die Achse rotiert ist.
      Das Rad steht aber immer genau in die gleiche Richtung schief (nach links).
      Meiner Meinung nach macht einem auch nicht der Kotflügel einen optischen Strich durch die Rechnung, denn dieser steht im komplett montierten Zustand der Gabel in einer Flucht mit dem Scheinwerfer und ist dementsprechend gerade zum Lenker ausgerichtet (siehe Foto vor der ersten Demontage der Gabel).

      Bin da mit meinem Latein ehrlich gesagt am Ende und weiß nicht wirklich wo ich weiter suchen soll, bzw. wo der Fehler zu finden wäre - dachte erst es wären doch die Gabelbrücken, denn im eingespannten Zustand der Gabelrohre, hätte das rechte Tauchrohr ein Stück nach hinten gemusst um in einer Flucht mit der Achse zu sein, damit das Rad gerade steht. Aber wenn es ungeklemmt auch schief steht, kann es daran ja nicht liegen.

      Hat noch jemand eine Idee?

      Lieben Gruß, Mo
      Files
    • Erposs wrote:

      Ja, ich hab ja das gleiche Problem.
      Entweder hast Du ein (oder zwei) minimal verbogene Standrohre, oder Deine Gabelbrücke ist verzogen.
      Das ist für mich halt nicht plausibel, da das Rad ja selbst schief steht, wenn die Standrohre überhaupt in der Brücke stecken.
      Würde mir jetzt nur noch einfallen, dass die Klemmung der Achse in den Tauchrohren schiefstand hat, aber die sind ja schon ziemlich massiv und wir reden hier wirklich nicht über einen kleinen Schiefstand des Rads, das ist schon wirklich optisch gut sichtbar wie schief das Rad steht.