Corona

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      Danke, die Links waren mir bekannt. Habe mich mit den Zahlen beschäftigt.
      Ich sehe keine 1000 Toten täglich, die durch Corona zusätzlich gestorben sind.
      Es sterben jeden Tag in D 2500 Personen, jedes Jahr. Das ist/bleibt relativ konstant.

      Ich zweifel nicht an der Gefährlichkeit des Virus und dass viele daran sterben,
      aber die Zahlen verstehe ich nicht und würde es gerne erklärt bekommen, da ich nicht ganz doof bleiben will.
      JT 05Scharzfeld,06Brilon,07Creglingen,08Oberbernhards,09Drangstedt,10Bernkastel ,11Neidenberga
      12Titisee,13Antweiler,14Drangstedt,15Neidenberga,16Creglingen,17Weidenbach,18Neidenberga
      19Drangstedt 20 NBG
      |-21 Eifel|-22O -23N -24S
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      423 schrieb:

      *ich erinnere mich, 'wie' meine Kinder an Windpocken gekommen sind. Wenn
      das mit Corona ähnlich geht, ist man praktisch chancenlos...

      __________
      Nur zur Info: Covid-19 hat eine Ansteckungsrate von Ro-Wert von 2,7
      Windpocken sind sind 3 bis 5- Mal so ansteckend! Ro 7-14.

      Wir haben also Chancen, indem wir den R-Wert auf ca. 0,7 drücken. Dann hätten wir eine signifikante exponentielle Abnahme. Beispiel: 25 000x 0,7 hoch 7 = 2058, d.h nach einer Woche(7 Tage wären wir von 25 000 Infizierten auf 2058 Infizierte runter. Grundlage wäre aber der kontinuierliche
      R- Wert von 0,7, also möglichst wenige Kontakte und Home-Office, wo möglich.

      Grüße aus dem Norden Wolfgang O.r
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      423er wrote:

      ismanthey wrote:

      P.s. ich lese gerade,dass die Ämter sich die Adressen der Ü 80 jährigen von der Post besorgen müssen....in welchem Jahrhundert leben die eigentlich?
      Antwort: Im Zeitalter des Datenschutz....... =O
      ...früher ist man ja einfach Mal an die nächste Telefonzelle gegangen... da gab es so gelbe Bücher...
      ....domois, ois no an jeda Eckn Telefonzeana gebn hod, hod no koana a Wischphon ghabd!
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt
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      Potti wrote:

      ...Habe mich mit den Zahlen beschäftigt.Ich sehe keine 1000 Toten täglich, die durch Corona zusätzlich gestorben sind.
      Es sterben jeden Tag in D 2500 Personen, jedes Jahr. Das ist/bleibt relativ konstant.

      Ich zweifel nicht an der Gefährlichkeit des Virus und dass viele daran sterben,
      aber die Zahlen verstehe ich nicht und würde es gerne erklärt bekommen, da ich nicht ganz doof bleiben will.
      1. Die Zahlen gehen hoch,
      2. Tote durch Grippe, Unfälle, Verkehr sind rückläufig. Bei dennoch konstanten Zahlen steigt der Anteil an Coronatoten.
      Gruß, Jörg!
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      Erposs wrote:


      Quelle Statista.

      Aktuell am 13.12 starben ca. 3200 Menschen pro Tag. Das waren ca. 660 mehr als am 13.12.2018. Seit Dezember sind die Zahlen ja weiter hochgegangen, insofern stimmen die kommunizierten Zahlen leider.
      Wie schon geschrieben, ich zweifel die Gefährlichkeit nicht an.

      Einen Einzelwert eines Tages zu vergleichen ist natürlich nicht ganz aufschlussreich.

      Ich habe vor 2 Wochen die mir vorliegenden Zahlen für Dez19 bis Nov20 angeschaut
      und da war die Sterblichkeit nicht gänzlich anders als zB Dez18 bis Nov19.
      Bei 600 mehr am Tag auf zB 3 Monate gerechnet, müssten es schon +50.000 Tote mehr sein.

      Anstiege im Sommer werden auf eine Hitzewelle geschobene etc.

      So ganz verstehe ich die Statistiken nicht,
      bin ich und bleib ich wohl einfach zu doof für.
      JT 05Scharzfeld,06Brilon,07Creglingen,08Oberbernhards,09Drangstedt,10Bernkastel ,11Neidenberga
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      Michael RC31 wrote:

      Was denkt ihr, liegt das nur am Wetter und den geschlossenen Räumen oder nehmen es viele nicht mehr ernst genug?
      <ironie>Ich denke, es liegt an den Krankenschwestern, die sich nicht impfen lassen wollen</urinie> ;) ;) ;)
      In meiner Umgebung halten sich die meisten Leute schon sehr dran. Aber Firmen sind echt so eine Sache.

      Bekannter von mir arbeitet in einem Steuerberatungsbüro (15 Mitarbeiter). Nix Homeoffice oder so.
      Da hustete mitte November ein Mitarbeiter rum, 2 Tage später Coronapositiv getestet.
      Die anderen haben unisono gesagt "gib uns bloß nicht beim Gesundheitsamt an, ich habe keinen Bock in Quarantäne zu gehen und wer soll denn sonst die Arbeit machen?" (Wohlgemerkt: das kam nicht ausdrücklich von deren Boss, sondern sie haben schlicht Angst um "ihre" Firma und ihren Job -- wie berechtigt, kann ich nicht beurteilen.)
      Als der nächste eine Infektion hatte, das gleiche.
      Insges. haben in 4 Wochen 11 der 15 Mitarbeiter eine Coronainfektion durchgemacht. Und wieviele die privat angesteckt haben, weiß natürlich niemand.

      Ich kann mir leicht vorstellen, dass es an anderen Stellen so ähnlich läuft.

      Aus meiner Sicht ist die gute Nachricht (die will aber noch keiner offiziell schreiben), dass (insgesamt in Deutschland) die Infektionszahlen deutlich im sinken sind, genauso die Anzahl von Coronapatienten auf Intensivstationen.

      ismanthey wrote:

      P.s. ich lese gerade,dass die Ämter sich die Adressen der Ü 80 jährigen von der Post besorgen müssen....in welchem Jahrhundert leben die eigentlich?
      Das ist so nicht ganz richtig:
      Die Niedersachsen haben ein Privatunternehmen mit dem Erstellen und versenden der Briefe betraut.
      Und ein Privatunternehmen darf nicht auf die Daten der Einwohnermeldeämter zugreifen.
      Das ist soweit eigentlich relativ logisch und meiner Ansicht nach im Prinzip auch richtig so.

      Warum natürlich das beauftragende Amt an der Stelle nicht die entsprechende Adressenliste bei der Beauftragung mitgegeben hat ("Bitte senden Sie Briefe an die folgenden x Personen"), bzw. falls das der Datenschutz nicht erlaubt, eben überhaupt so eine Beauftragung dort über ein Privatunternehmen rausgehauen hat, entzieht sich meiner Kenntnis (und auch meinem Verständnis).
      I reject your reality and substitute my own!
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      @knallfrosch klar wird es viele geben, wo es so läuft. Aber es gibt auch die positiven Beispiele: Als die @423erin in der Firma angerufen hat, wurden praktisch alle aus ihrem 'Dunstkreis' sofort nach Hause geschickt und die haben iwie am nächsten Tag oder so nen Test für alle organisiert. Die Woche drauf haben sie zu gemacht und alle in erweiterten Weihnachtsurlaub geschickt...
      ich fahre ja gerne eNTe... ;)
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      knallfrosch schrieb:
      Aus meiner Sicht ist die gute Nachricht (die will aber noch keiner offiziell schreiben), dass (insgesamt in Deutschland) die Infektionszahlen deutlich im sinken sind, genauso die Anzahl von Coronapatienten auf Intensivstationen.
      --------------------------
      Verstehe ich das richtig? Bezichtigst du die Gesundheitsämter und Krankenhäuser der Datenmanipulation? Rki -Daten und DVI - Register werden künstlich hoch gehalten? Oder was genau meinst du?
      Eher das Gegenteil ist der Fall, die Dunkelziffer bei den Infektionen beträgt das 3 bis 5 -fache, also Leute, die sich infiziert haben, es aber nicht gemeldet haben( siehe dein Beispiel Steuerberatungsbüro)

      Grüße aus dem Norden Wolfgang O.

      P.s. Oder wolltest du damit darauf hinweisen,dass die heutigen Zahlen durch die vergangenen Feiertage noch nicht aussagefähig sind? Stimmt, warten wir( laut RKI) den 19.01. ab.
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      Die Zahlen ändern sich von Kreis zu Kreis und von Bundesland zu Bundesland.
      Hier in Baden-Württemberg sind die Zahlen recht stabil aber immer noch zu hoch.
      Das Wetter spielt mit rein, da das Virus bei Schlachthoftemperatur die besten Chancen
      hat, sich lange zu halten. Dazu die Problematik mit dem Lüften. Wir haben die Überwiegende
      Anzahl Mitarbeiter im Homeoffice. In den Büros sitzen wir in Einzelhaft, da ja genug Platz ist.
      Ich habe durch Post und Paketdienste noch viele Kontakte. Also FFP2 Maske und nach jedem
      Kontakt Hände waschen. Dazu privater Pkw und kein ÖPNV. Besuch haben wir ewig nicht mehr
      bekommen und besucht haben wir auch keinen. Viel mehr geht nicht.

      Die Coronapatienten gleichen die rückläufigen Zahlen mehr als aus. Grippe gibt es diese Saison
      praktisch gar nicht.Im Moment werden noch immer Nachträge aus den Feiertagen in die Statistik
      eingebracht. schauen wir uns die Zahlen in der nächsten Woche an.
      Viele Grüße

      Andreas


      _____________________________________________________________________________________________________________________
      Jahrestreffen
      2006 Brilon | 2007 Weidenhof | 2008 Oberbernhards | 2009 Drangstedt | 2010 Bernkastel-Kues | 2011 Neidenberga | 2012 Titisee | 2013 Antweiler |2014 Drangstedt | 2015 Neidenberga | 2016 Weidenhof | 2017 Weidenbach | 2018 Neidenberga | 2019 Drangstedt
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      wolfgang O. wrote:

      Verstehe ich das richtig? Bezichtigst du die Gesundheitsämter und Krankenhäuser der Datenmanipulation? Rki -Daten und DVI - Register werden künstlich hoch gehalten? Oder was genau meinst du?
      Eher das Gegenteil ist der Fall, die Dunkelziffer bei den Infektionen beträgt das 3 bis 5 -fache, also Leute, die sich infiziert haben, es aber nicht gemeldet haben( siehe dein Beispiel Steuerberatungsbüro)
      Nein, du verstehst mich da sehr verkehrt.
      Die berichten in meinen Augen durchaus die richtigen Daten. Und diese Daten sagen mir(*) ziemlich eindeutig, dass es nach unten geht(**), sowohl was die Infektionen als auch die Intensivplätze angeht.

      Schau die z. B. auf zeit.de den Graph mit den Intensivpatienten an:
      2021-01-14 17_53_18-Corona-Karte für Deutschland_ Alle Zahlen im Überblick _ ZEIT ONLINE.png
      Ich würde mal stark bezweifeln, dass jemand sagt "es ist grade Weihnachten oder Jahresanfang, legt mich mal nicht auf die Intensivstation".
      Ebenso der Graph mit den Infektionen DE-Weit. Da siehst du, dass diese Woche die tägl. Infektionszahl jeweils eher niedriger ist, als die Woche vorher. Und beides sind so ziemlich "business as normal" Wochen.

      Allerdings traut sich noch keiner aufzustehen und zu sagen "Wir haben die Trendwende geschafft!" sondern das wird noch mit "kann noch von den Feiertagen verzerrt sein" gewürzt.
      Möchtest du der RKI Mitarbeiter / Politiker sein, der das sagt und dann geht es doch wieder aufwärts? Vor allem mit der "Briten-Mutation" des Virus, die uns ggf. die nächsten Tage überrollen könnte? Aber auch so: wenn jetzt Entwarnung gegeben würde, dass es scheinbar besser wird... dann würden die Leute es gleich noch weniger ernstnehmen.


      (*) ich interpretiere genau solche Zeitseriendaten beruflich permanent, glücklicherweise in einem anderen Umfeld.
      (**) das mag auch nur ein "lokales Plateau" sein, oder ein kleines Tal, nach dem es weiter hochgeht (B 1.1.7 Mutation).
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      @knallfrosch
      Genau solche Graphen mag ich.
      Die sagen mir auch etwas.
      Anfang bei 0 auf x und y Achse und längerer Verlauf.
      So etwas kann ich als "Laie auf einem speziellen Gebiet" auch interpretieren.
      Aber dieses Totbombardieren mit "aktuellen Zahlen " zu denen ich keinerlei Beziehung oder Vergleichsmöglichkeit habe, nervt mich zunehmend.
      Solche Verläufe bzw. Statistiken habe ich in unserer Firma schon sehr früh eingefordert, wenn wir grad mal wieder mit Balkendiagrammen ohne Beschriftung, die bei 95% unten angefangen und bei 100% oben aufgehört haben, konfrontiert wurden.
      Für den Betrachter hat das immer gewirkt, als wenn der andere nur die Hälfte oder ⅔ des Ergebnisses liefert, aber tatsächlich handelte es sich um marginale Unterschiede.
      Ich würde mir genau solche Diagramme, wie du sie postest, in den täglichen Nachrichten wünschen, dann könnte man sich in 5- 10 Minuten am Abend auf seriöse aussagekräftige Informationen konzentrieren und danach um andere Nachrichten.
      Ich brauche keine stundenlangen Interviews von Privatpersonen, die mich nicht wirklich über Fakten informieren, sondern nur zur Stimmungsmache dienen.
      Wir hätten m.E. eine deutlich höhere Akzeptanz aller Maßnahmen, wenn man so vorgehen würde...
      .
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      @Miraculix, naja, der Graph, den ich da oben genommen habe, ist schon sehr einfach (und hat das theoretische Problem, dass er sich verzerrt, wenn sich die Zahl der Betten signifikant ändert -- was aber m.w. in den letzten paar Wochen nicht passiert ist).

      Wo ich in der Tat einen Hass bekomme, ist wenn sie in der Tageschau die Balkendiagramme zeigen, die diesen täglichen Wellenverlauf haben und dort knapp 14 Tage abbilden, wo doch inzwischen offensichtlich ist, dass man den Wert für "gestern" immer nur mit "gestern vor einer Woche" vergleichen kann. Daran sieht man alles, nur keinen Trend.
      Und selbst die "7Tage-Durchschnittslinie", die sie da reinnehmen wackelt wie ein Lämmerschwanz, weil einmal zwei "Täler" und ein "Hügel" drin ist, einmal zwei "Hügel" und ein "Tal".
      Da kann man dann, wenn man sich nicht wirklich damit beschäftigt, alles und nichts rauslesen.

      Aber genau deswegen finde ich die Bettenbelegungsgraphen interessant: jemand, der auf die Intensivstation muss, kann sich nicht verstecken. Und wenn die Zahlen runtergehen, heißt das, dass weniger Leute nachkommen, als die Intensivstation verlassen (weil "gesunder", also zurück auf Normalstation bzw. gestorben).
      Daraus folgt dann schlicht entweder
      - das das Pandemiegeschehen abnimmt oder
      - das weniger Leute auf Intensiv landen, weil sie weniger schwer erkranken.
      Diese positive(n) Interpretation(en) werden in meinen Augen von den tendentiell eher fallenden pos. Testzahlen untermauert.

      Ich wiederhole aber nochmal gerne: wir sind aus meiner Sicht meilenweit von Zahlen entfernt, mit denen ich persönlich mich wohlfühlen würde, wo ich freiwillig "unter Menschen" ginge oder meine Mutter (85) besuchen würde(!). Ich will den Scheiss nicht und das soll sich auch gefälligst von meiner näheren Umgebung fernhalten!
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