• Ralf aus SY du hast recht, irgendwelche Vorschläge, wie man mit dem weggelaufenen Geld (bzw mit dem was nie da war) ungehen soll, kamen bisher aber leider nicht von der Regierung, sondern nur von der Opposition.


    Das komische ist nur, dass das irgendwie wirkt, als wolle der Merz sich damit auf alle Zeiten unwählbar machen (was er und seine Gesinnungsgenossen schon seit dem Ehrenwort-Helmut für mich sind).


    Schauen wir mal verspannt, wie unsere Regierung mit der Lage umgeht, viel Hoffnung habe ich aber mit den kleinen gelben Strolchen nicht. Und leider mit den roten auch nicht.


    Berti hat schon recht, das einzige was bleibt, ist wegignorieren und weiterwurschteln.

    Es ist zum kotzen, wenn man nur noch wählen geht um zu verhindern das ganz Dchlimmes passiert (in meinem Fall braun, schwarz, gelb, das mag man aber individuell sehen wie man will), nicht weil man glaubt, dass jemand was für die Zukunft macht...

    I reject your reality and substitute my own!

  • Es geht hier ja nicht " nur" um die o.g. 60 Milliarden sondern auch um den Wirtschaftsstabilisierungsfond:

    200 000 000 000 €

    Siehe auch hier:


    Nach dem Karlsruher Urteil: Jetzt wackelt auch der "Doppel-Wumms"
    Nach dem Urteil zum Klimafonds fehlen der Ampelregierung 60 Milliarden Euro. Doch die Folgen sind noch gravierender: Auch der 200 Milliarden Euro schwere…
    www.tagesschau.de

    Da wird es schon eng mit ein bisschen Flugbenzin-Steuer erhöhen, Bürgergeld senken oder was auch immer.

    Da braucht es schon neue Ansätze wie eine Renovierung der Schuldenbremse, gemeinsam alle demokratischen Parteien.


    Grüße aus dem Norden Wolfgang O.

  • Oder statt an die 48% Rente vom Durchschnittseinkommen des Lebens mal an die 65% Pension des letzten Gehaltes der Beamten gehen?

    Moin,


    bitte Finger weg von meinem zukünftigen Ruhestandsgeld (wofür ich dann 48 Jahre malocht haben werde), was nach meinem Stand der Dinge 71,25% vom letzten Gehalt sind. :thumbsup:

    Ich bin einmalig; zwei von meiner Sorte wären nicht zu ertragen!

  • Oder statt an die 48% Rente vom Durchschnittseinkommen des Lebens mal an die 65% Pension des letzten Gehaltes der Beamten gehen?

    Michael, so pauschalisiert geschrieben bleiben wir keine Freunde....

    Bitte nochmal genau recherchieren.

    Das ist ein absolutes Reizthema für mich.

    Da haben wir auf Feiern beim Verbreiten von Halbwahrheiten schon hochgestanden bis hin zu: entweder verlasse ich den Tisch, oder ich verweise denjenigen des Hauses.

    Und das meine ich sehr ernst.

    Und das heißt bei mir auch etwas, denn von Natur aus bin ich ein friedliebender und gerechtigkeitsliebender Mensch.

    Beamte im "falschen" Unternehmen (auf die ich hier öffentlich nicht detailliert eingehen möchte) im einfachen oder mittleren Dienst haben mit Sicherheit keine überhöhten Dienstbezüge während ihres aktiven Dienstes.

    Somit bewegt sich bei entsprechend niedrigeren Bruttobezügen gegenüber vergleichbaren Arbeitsplätzen in der freien Wirtschaft (durch nicht abgezogene Sozialabgaben) auch mit in die 60% Nettopension eine vergleichbare Pension gegenüber der Rente.

    Ich gebe dir Recht, dass die Schere, je höher die Besoldungsstufe ist, sicherlich auseinanderklafft, aber da sind wir von den zigtausenden, oben beschriebenen Beamten weit entfernt.

    Und an der Stelle gehe ich noch nicht einmal auf Menschen wie mich ein, die seit ihrer "internen Beurlaubung" des Beamten seit nunmehr 28 Jahren als Angestellte in z.B. Tochterunternehmen weitaus höherwertiger bezahlt werden.

    Die Laufbahnbetrachtung und die in diesem "parallel-Leben" eigentlich zu erwartende Beförderung, die eine Angleichung an die tatsächlich derzeit im Angestelltenverhältnis erarbeitete höherwertige Tätigkeit nach Jobprofil bleiben völlig auf der Strecke.

    Es passiert einfach nichts.....

    Bei den paar Plätzen, die als Quote zur Verfügung stehen, bin ich grade jetzt zum Herbst wieder nicht berücksichtigt worden.

    Wem das zu kompliziert ist...

    Einfach gesprochen bedeutet das Folgendes:

    Ich bin derzeit seit dem Jahr 2007 als A8er im technischen Dienst geführt.

    Den A9er kriege ich nicht, weil zu viele darauf noch länger warten als ich.

    In den 28 Jahren habe ich mir einen vergleichbaren Job erarbeitet, der A12 entspricht.

    Vermutlich werde ich irgendwann mit A8 in Pension gehen, weil keine Besserung, eher noch weitere Verschlechterung eintreten wird.

    Leider wurde ich auch geschieden, also netto noch zusätzlich 300Euro Abzug ( nennt sich Versorgungsausgleich).

    Ich werde ebenso öffentlich nicht schreiben, was ich dann mal netto an Pension erhalten werde, aber ich bin mir sehr sicher, dass es dich zum Nachdenken und Überdenken dessen, was du da losgelassen hast, bewegen würde!

    Und jetzt schreibe mir bitte niemand etwas von Einzelschicksal.

    Ich bin nicht alleine betroffen, auch was die Scheidung angeht nicht!

    Ich hoffe, ich konnte darlegen, dass das pauschale Herumhacken auf den Beamten nicht gerechtfertigt ist.

    Um mehr geht es mir nicht.

    Ich will kein Mitleid o.ä.

    Aber wir diskutieren hier i.a.R. sehr offen.

    Und deshalb wollte ich mal den Blick aus einer anderen Richtung auf diesen Personenkreis lenken.....

    Denn einfachen und mittleren Dienst gibt es mindestens ebenso häufig, wie die, auf die sich exemplarisch so gerne polarisierend gestürzt wird.

    Habe fertig.

  • Welche Differenzierung erwartest du denn wenn ich zur Rente was in einem Satz schreibe.... ganz sicher gibts auch Pensionen, logischerweise gerade aus einfachem Dienst, die zum Leben zu wenig und zum sterben zuviel sind. Nur...und da sind wir uns sicher einig, 48% vom Durschnittseinkommen sind ganz sicher ne größere "Chance" in Altersarmut zu enden als 65% eines letzten Gehaltes. Individuelle Lebensrisiken wie z.B. deine Scheidung inkl. dem Versorgungsausgleich können in jedem Lebenslauf zuschlagen.

    Aber eh da irgendein Mißverständniss aufkommt: Ich bin ganz sicher einer der Letzten der irgendwem seine Rente oder Pension kürzen will. Es ging mir einzig um die Widerwertigkeit solcher Überlegungen und dann auch noch bei der (m.M.n.) deutlich schwächeren der beiden Gruppen anzufangen.

    Tunerlatein:
    nolite dare sanctum canibus neque mittatis margaritas vestras ante porcos ne forte conculcent eas pedibus suis et conversi disrumpant vos (Matth. 7,6)

  • Na ja.... das relativiert es nun auch nicht wirklich.

    Aber lassen wir es so stehen, wie es ist.

    Bisher haben wir uns gegenseitig geschätzt, und so sollte es bleiben.

    Durch ein ( eventuelles) Missverständnis oder dadurch, dass es schwierig ist, die komplizierten Einzelheiten hier durch das eingeschränkte Geschreibsel zu klären, führen schnell dazu, dass man sich entzweit, obwohl man grundsätzlich gleicher Meinung ist.

    Also lassen wir das.

    Ich berichte aus 1. Hand und da lasse ich mir auch nicht reinreden.

    Ich erfahre das schließlich unmissverständlich und täglich.

    Das sind für mich Fakten.

    Das kann jeder gerne versuchen, in Frage zu stellen, zu relativieren, oder wegzudiskutieren.

    Ich weiß, dass die Ansichten der "Beamten" nicht gerne gehört werden und deswegen unpopulär erscheinen.

    Für mich sind sie allgegenwärtig und elementar.

    Und zu deiner Frage:

    Ich erwarte grundsätzlich gar nichts.

    In meinem Leben versuche ich auf Erwartungen zu verzichten.

    Aber Pauschalisierung mag ich nicht.

    Genauso wie es gut verdienende und schlecht verdienende Arbeiter und Angestellte gibt, gibt es auch ebensolche gut und schlecht verdienende Beamte.

    Und diese hattest du m.E. auf die gleiche Stufe gestellt mit deiner Infragestellung der Höhe der Pensionen.


  • 48% Rente zu 65% Pension


    ....sorry, wollte mich eigentlich nicht einmischen, aber um auf das Rentenniveau eines Angestellten im öffentlichen Dienst zu kommen müssen Andere (Arbeiter in der freien Wirtschaft) bei der selben Lohn/Gehaltsstufe 35 Jahre jeden Monat einen Teil des Lohnes und das komplette Urlaubsgeld in eine private Rentenzusatzversicherung investieren aber es ist jedem seine Pension gegönnt.

    scheen Gruaß Hans 😊

    JT: 2010 Bernkastel/ Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt/2021 Weidenhof-Herbsttour/2022 Heidenheim + Weidenhof Herbsttreffen/2023 Weidenhof-Herbsttreffen

  • Gesetze werden üblicherweise nicht für Einzel- sondern für Durchschnittsfälle gemacht.... besagter Oppositionsführer und sein Scherge sprachen ja pauschal.

    So....

    Im mittleren und einfachen Dienst kamen die Ruheständler:innen auf durchschnittlich 2.318 Euro Pension

    im gehobenen Dienst auf 3.339 Euro

    und im höheren Dienst auf 4.973 Euro durchschnittliche Pension pro Monat.


    Rente:

    Männer bekommen im Durchschnitt 1728 Bruttorente monatlich, Frauen 1316 Euro.


    Ich wollte hier keine Rentendiskussion, ich wollte dass man mal drüber nachdenkt mit welches Geistes Kindern mans da ggfs. zu tun bekäme. Um nix anderes gings mir.

    Und nun nochmal.... wenn jemand schon die Widerwärtigkeit besizt, die durch jahrzehntelange Arbeit bzw. Dienstzeit erworbenen Ansprüche kürzen zu wollen.... ist es da der erste Ansatz bei den ohnehin Ärmeren anzufangen?

    Tunerlatein:
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  • Im mittleren und einfachen Dienst kamen die Ruheständler:innen auf durchschnittlich 2.318 Euro Pension

    Nun verstehe ich, worauf du hinaus willst.

    Ich weiß nicht, woher du solche utopischen Summen hast.

    Ich werde hier trotzdem nicht bekannt geben, was ich zu erwarten habe.

    Ihr würdet euch wundern.

    Aber diese Summen entsprechen definitiv nicht denen, die ich zu erwarten habe!

    Insofern weiß ich nun, dass wir von extremen Differenzen sprechen.

    Also erhitzen wir uns nicht künstlich.

    Schluss und Aus.

    Bevor ich mich jetzt darüber aufrege, dass solche Werte im "Netz" kursieren, oder womöglich (in welcher Behörde auch immer?) Beamte im einfachen oder mittleren Dienst tatsächlich solch hohe Pensionen erhalten, schütze ich mich lieber, und lese hier nicht weiter.

    Ich darf euch versichern, dass ich euch nicht belüge, und meine Erwartung als pensionierter, lediger/geschiedener A8er ( wenn das tatsächlich ein Durchschnittswert sein soll?) sogar deutlich darunter liegt. Brutto!

    Also kann das gar jein Durchschnittswert sein.....

    Holy shit.

  • ....Gesetz: man kann im Net alle Tarifabschlüsse und die daraus resultierenden Renten/Pensionen in Deutschland einsehen, bin hier raus, g. N.!

    scheen Gruaß Hans 😊

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  • Wo?

    z. B. als ehemaliger Vertrauensmann, Betriebsratsmitglied, Gewerkschaft, LVA, Renten-und Pensionsrechner

    ....alle Tarifabschlüsse (egal welcher Berufszweig) müssen per Gesetz einsehbar sein

    ....übrigens Markus, du hast deinen letzten Beitrag ja auch im nachhinein geändert (aber ja du als Partner darfst selbiges natürlich)! :/

    scheen Gruaß Hans 😊

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  • 48% Rente zu 65% Pension


    ....sorry, wollte mich eigentlich nicht einmischen, aber um auf das Rentenniveau eines Angestellten im öffentlichen Dienst zu kommen müssen Andere (Arbeiter in der freien Wirtschaft) bei der selben Lohn/Gehaltsstufe 35 Jahre jeden Monat einen Teil des Lohnes und das komplette Urlaubsgeld in eine private Rentenzusatzversicherung investieren aber es ist jedem seine Pension gegönnt.

    Das ist schlicht falsch. Ein Angestellter im öffentlichen Dienst erhält genauso viel % Rente wie in der Privatwirtschaft.

    Du wirfst Beamte (= Pension) und Angestellte ( = Rente) durcheinander.

    Bei dieser ganzen unsäglichen Neiddebatte wird immer außer acht gelassen, daß Beamte meistens eine höhere Lebensarbeitszeit vorweisen können und immer eine höhere Wochenarbeitszeit haben.

    In meinem Fall 41 Wochenstunden und wenn ich eventuell mit 67 in Pension gehen darf, hab ich 51 Jahre gearbeitet, davon etliche in Schichten. Und nein, ich bekomme als Quereinsteiger nicht die volle Pension. Da wird dann noch ein wenig mit Rente aufgefüllt. Wieviel ich genau bekomme kann mir derzeit niemand sagen. Ich weiß jetzt schon, daß ich weniger Pension+Rente bekomme, als meine Mutter, die als Physiotherapeutin gearbeitet hat.

    NT/Hans bekommst Du eigentlich noch eine Betriebsrente? So etwas gibts für den Beamten nicht. Da wird auch nie drüber geredet. Ebensowenig, daß die Pension voll besteuert wird und ich mich zum teil privat krankenversichern muss.

    Ehrlich, ich find diese Neiddebatte zum kotzen.

  • Und zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen:

    Da bin ich absolut dagegen.

    Jeder, der noch kein Pflegefall ist, kann etwas für die Gesellschaft tun, z.B. einfach mal im Alten- oder Pflegeheim einfach für etwas Unterhaltung sorgen oder 100m Straße fegen.

    Was aus der Clientel wird, die einfach nur die Hand hinhalten und gefüllt bekommen kann ich jeden Tag in der Sonnenallee sehen. NEIN!

  • Ehrlich, ich find diese Neiddebatte zum kotzen.

    Und ich habs satt dass schon wieder, völlig am Thema vorbei, unterstellt wird dass Neid oder gar persönliche Animositäten irgendeine Rolle spielen.

    Ich hab mich drüber aufgeregt dass da jemand vorschlägt, ausgerechnet bei Denjenigen die im DURSCHSCHNITT die geringeren Renten zu erwarten haben zu BEGINNEN. Das wäre das gleiche wie über eine Anhebung des Mindeststeuersatzes (wenns denn wirklich sein muss) statt des Höchststeuersatzes zu schwadronieren.

    Ich hab keine Problem mit hohen Renten oder Pensionen, im Gegenteil. Wenn sich jemand das durch die Jahre und die Höhe seiner Beiträge erworben hat, dann steht ihm das auch zu. Jede einseitige nachträgliche Änderung widerspricht sogar dem heiligsten Prinzip selbst der härtesten Kapitalisten: Pacta sunt servanda, Verträge sind einzuhalten.

    Bei Neuverträgen, sprich den Berufsanfängern könnte man über Änderungen diskutieren, ich persönlich halte die Unterschiede von Rente zu Pensionen für diskussionswürdig. Aber das WAR GAR NICHT DAS THEMA.

    Tunerlatein:
    nolite dare sanctum canibus neque mittatis margaritas vestras ante porcos ne forte conculcent eas pedibus suis et conversi disrumpant vos (Matth. 7,6)