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    • NT/Hans wrote:

      ....bei Parker auf dem Fahrradweg muß man nur so frei sein sofort die Polizei zu rufen, dabei aber vor Ort bleiben, kostet dem Autobesitzer bei uns 380,-€ (Abschleppkosten und Strafe) sagt einer meiner Nachbarn. ;) :thumbup:
      Sicher, ich rufe deswegen die Polizei ... Abgesehen davon, daß die Wachen solche Dinge am Telefon gar nicht mehr annehmen dürfen, muß ich dafür den Notruf wählen. Und den wähle ich persönlich im Falle eines Notfalls. Auf dem Radstreifen parkende, faule Deppen sind asozial, aber blöderweise für mein Empfinden kein akuter Notfall.

      Fahrradwege gehören so von der Fahrbahn getrennt, daß man sich die Karre kaputt fährt wenn man da drüber fahren oder gar drauf parken will. Unsere Nachbarn in Belgien und Holland kriegen das auch hin und wenn man sich wirklich mal eine fahrradfreundliche Stadtplanung angucken will, dann lohnt der Blick nach Kopenhagen. Gut, die machen das sehr konsequent seit den 70er Jahren, aber die haben halt auch keine nennenswerte Autolobby im eigenen Land, gell?
      "I don't know half of you half as well as I should like; and I like less than half of you half as well as you deserve." J.R.R. Tolkien

      „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ Paul Watzlawick
    • Gestern hatte noch einer unter den Bericht vom Focus noch druntergeschrieben, das sein Sohn seinen neuen E Scooter selber vom Auslieferungslager abholen müßte / Akku hätte angeblich über 500 Watt und wäre damit Gefahrgut.....
      Ob da jetzt einer den Endkunden veralbert hat, hab ich keine Ahnung von , denke aber das das Fake news sein könnten.
    • Frau Mirtana wrote:

      Michael RC31 wrote:

      Das ist und bleibt Irrsinn, egal obs nun 20ct oder 1€ kostet und das wird in so nem Fall dann auch nicht am Preis scheitern.
      Naja, wenn ich Geld sparen möchte, dann steige ich entweder auf ein sparsames Auto um ....
      Unsere Infrastruktur ist die letzten Jahrzehnte fürs Auto optimiert worden, nicht für Alternativen. ....
      Die Leute, die "einen dicken SUV" fahren, zahlen auch die erhöhte Steuer auf den Spritpreis, der Verbrauch ist denen völlig egal. Mir gegenüber sitzt so einer, alleinstehend, BMW 750 Biturbo und Aston Martin DB11 für den Weg ins Büro und wohnt alleine mit seinem volljährigem Sohn in einem 200qm Haus. Dem ist es völlig Wurst, ob der Sprit 1,50 oder 5,50 kostet und die Karren verbrauchen beide über 15L/100km. Solche Maßnahmen treffen immer nur die kleinen "normalverdienenden Leute" die ja in deutlicher Mehrzahl sind.
      Ich hab über 40 Jahre in Berlin gelebt, die Stadt mit dem angeblich bestem ÖPNV und kann belegen, daß der ÖPNV niemals eine taugliche Alternative sein kann. Das hat im Osten mit seinen optimierten Wegen halbwegs geklappt, seit der Wende nicht mehr.
      Und ja ich hab es mehrmals versucht, genauso wie den Weg ins Büro (25km) mit dem E-Bike zu fahren. Morgens geht es noch mit sehr akzeptablen 45 min (KFZ 30min), für den Heimweg hab ich mehrmals über 2h benötigt, in Spitze 3,5h, wenn es mal wieder eine "Weichenstörung" oder " Notarzteinsatz" gab. Steh mal 120min bei 37°C auf dem Bahnhof in der Menschenmenge...viel Vergnügen. Alle 3 Jahre gibts ein neues Erkundungsverfahren, ob ev, die Firma in ein besser geeignetes Objekt umziehen könnte, insofern nützt es auch nichts den Wohnort in Arbeitsnähe zu verlegen.
      Auch der Einsatz des E-Rades benötigt mehr Zeit (65min) und obwohl ich nicht untrainiert bin, ist es mir unmöglich am Tag 2x25km zu radeln und dazwischen 9h volle Leistung abzuliefern, zumal so ein Novembermorgen mit 3°C und Nieselregen extrem anstrengend ist. Das steckt man mit Mitte 50 nicht mehr einfach so weg, das tut ich richtig weh und ich habs 3(!) Jahre probiert. Deswegen ist auch der 100%ige Umstieg aufs Rad eine Illusion, die hier von rot/grün geträumt wird.
      Wir brauchen wieder leichte Autos mit Platz und vernünftiger Leistung/geringem Verbrauch, Tempolimits auf der AB und eine Steuergesetzgebung, die z.B. progressiv das Masse/Leistungsgewicht besteuert. Wozu muss ein Familienkombi (Avensis/Oktavia/Passat) mehr als 120PS haben? Den Oktavia z.B. gibts auch mit einem ca.80PS Motor und der bewegt sich überall ausreichend schnell. Genauso könnte die Betriebserlaubnis für Fahrzeuge über einer bestimmten Breite und Länge nicht mehr erteilt werden, also die Fahrzeuggröße kann auch per Gesetz geregelt werden.
      Vor allem brauchen wir vernünftige Regelungen für den ruhenden Verkehr, ich frag mich sowieso, warum es in Berlin kaum Tiefgaragen gibt, seit 30 Jahren hätte unter jeden Neubau eine mehrstöckige Tiefgarage gehört, deren Plätze an Bewohner und Anlieger vermietet werden könnten...wäre eine Problemlösung und Einnamequelle gewesen. Wahrscheinlich zu einfach gedacht.
      Eines ist den rot/grünen wohl auch nicht klar, ein Verbot des Individualverkehrs ist gleichbedeutend mit Entzug von persönlichen Freiheiten.
      Gruß, Jörg!
    • Würdest Du bitte mit Deinen Zitaten meine Aussagen nicht aus dem Zusammenhang reißen? Danke.
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    • Erposs wrote:

      Die Leute, die "einen dicken SUV" fahren, zahlen auch die erhöhte Steuer auf den Spritpreis, der Verbrauch ist denen völlig egal.
      Die Umwelt machen aber die "Normalverdiener" kaputt. Egal ob Billigflieger oder zu großes Auto. Egal welche Antriebsart. Man wird wieder etwas mehr Beischeidenheit an den Tag legen müssen. Ob DAS klappt?

      liebe Grüße aus bella italia
      Euer Nicola
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      findest Du am Gardasee
      www.casarosalia.de
    • @Jörg

      Berlin ist vom Baugrund nicht unproblematisch. Viel sand bzw. Schwemmland. In Wassernähe ein hoher Grundwasserspiegel.
      Da verkneift man sich das Bauen in die Tiefe.
      Viele Grüße

      Andreas


      _____________________________________________________________________________________________________________________
      Jahrestreffen
      2006 Brilon | 2007 Weidenhof | 2008 Oberbernhards | 2009 Drangstedt | 2010 Bernkastel-Kues | 2011 Neidenberga | 2012 Titisee | 2013 Antweiler |2014 Drangstedt | 2015 Neidenberga | 2016 Weidenhof | 2017 Weidenbach | 2018 Neidenberga | 2019 Drangstedt
    • Nicola wrote:

      Erposs wrote:

      Die Leute, die "einen dicken SUV" fahren, zahlen auch die erhöhte Steuer auf den Spritpreis, der Verbrauch ist denen völlig egal.
      ... Man wird wieder etwas mehr Beischeidenheit an den Tag legen müssen. Ob DAS klappt?.
      liebe Grüße aus bella italia
      Euer Nicola
      Ich geh ziemlich stark davon aus, daß das nicht klappt. Der Mensch ist auch nur ein Raubtier, gierig und rücksichtslos. Jeder wird die Bescheidenheit nur bei den anderen suchen und ich ertappe mich (noch) selbst dabei. Insgesamt bin ich auch von der Theorie, des ausschließlich menschgemachten Klimawandels nicht überzeugt, wir leben am Ende einer kleinen Eiszeit, d.h. es wird wärmer, egal ob wir jeglichen CO² Ausstoß sofort einstellen.
      Eine Lösung für dieses Dilemmas hab ich auch nicht. Ich frag mich jedoch, wieviel Anteil D (oder Europa, wir arbeiten ja nicht alleine an der Reduzierung der Schadstoffe) am CO² Austoß durch den Individualverkehr weltweit hat und ob wir gerade mit viel Aufwand und Kosten, den durch unsere Großeltern und Eltern geschaffenen Wohlstand für nix verbrennen. Der sparsame und sinnvolle Umgang mit Ressourcen liegt mir auch am Herzen, aber deshalb will ich nicht in ein Schließfach am Rand der Großstadt ziehen und morgens/abends im stinkig heißen/kalten Menschentransporter durch die Gegend gekarrt werden. Denn genau daß ist es, was gerade gefordert wird. Die schöne Altbauwohnung im verkehrsberuhigtem Kiez mit fussläufig erreichbarem Arbeitsplatz, Supermarkt und Kulturangebot ist nämlich den Leuten vorbehalten, die derzeit die dicken SUVs fahren, diese Schicht kann sich diesen Luxus leisten, für die Normalverdiener bleibt das eine Illusion.

      @Andreas, trotz problematischem Grund wird hier auch in die Tiefe gebaut. Im Columbiahaus (erbaut ab 1938, Tempelhof, Platz der Luftbrücke) fährt der Fahrstuhl bis Etage -4....wenn man den richtigen Schlüssel hat. Da unten sind die Übergabepunkte der Telekom und die Zeit ist da einfach stehengeblieben. Die Flughafengebäude sind auch sehr großzügig unterkellert, inkl. Unterführung des halben Flughafens.
      Gruß, Jörg!
    • Hallo Jörg

      Zu der Zeit hat Geld keine Rolle gespielt, wenn das Regime einen Vorteil davon sah.
      Deswegen hat man zu der Zeit auch diesen komischen Prüfkörper gebaut, um zu sehen,
      was der Baugrund verträgt.

      Der Vater einer guten Freundin hat der Erdboden verschluckt, als er einfach den Gehweg entlang gelaufen ist.
      War wohl in Charlottenburg. Ich habe einmal für eine Baufirma gearbeitet, die vor der Jahrtausendwende
      in Berlin auch Prestigeprojekte gebaut hat. Das war nicht lustig.
      Viele Grüße

      Andreas


      _____________________________________________________________________________________________________________________
      Jahrestreffen
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    • Frau Mirtana wrote:

      NT/Hans wrote:

      ....bei Parker auf dem Fahrradweg muß man nur so frei sein sofort die Polizei zu rufen, dabei aber vor Ort bleiben, kostet dem Autobesitzer bei uns 380,-€ (Abschleppkosten und Strafe) sagt einer meiner Nachbarn. ;) :thumbup:
      Sicher, ich rufe deswegen die Polizei ... Abgesehen davon, daß die Wachen solche Dinge am Telefon gar nicht mehr annehmen dürfen, muß ich dafür den Notruf wählen. Und den wähle ich persönlich im Falle eines Notfalls. Auf dem Radstreifen parkende, faule Deppen sind asozial, aber blöderweise für mein Empfinden kein akuter Notfall.
      , gell?
      ....genau Frau Mirtana, erst auf die Falschparker auf den Fahrradwegen schimpfen/rumwettern aber was gegen diese SUV-Deppen unternehmen da kriegst du den Arsch nicht hoch, die Polizei muß sich darum kümmern wenn auf dem Fahrradweg durch parkenden PKW's eine massive Behinderung besteht und so ein Arschloch abschleppen zu lassen, weil keine andere Institution als die Polizei die in dem Fall die Berechtigung dazu hat dieses zu Veranlassen ausserdem wenn so ein Falschparkarsch für seine Aktion mal 400,-€ a gedrückt und einen halben Tag nach seiner Karre gesucht, hat hat das meist schon eine heilende Wirkung, egal wieviel so einer Geld verdient! ;)
      ....in Holland hat der Radfahrer einen anderen Stellenwert und da hat die Planung der Fahrradwege schon vor 60 Jahren angefangen oder statt gefunden und nicht erst wie deutschlands vor dem letzten aufkommenden Fahrradboom vor 10 Jahren! ;) 8o X/
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt
    • @Hans wir leben hier nicht auf dem Land wo der Dorfscheriff um die Ecke wohnt.

      Hier dauert das Erscheinen der Beamten bei einem Verkehrsunfall schon mal gerne 90 bis 120 Minuten. Und du hast meine Frage weiter oben nicht beantwortet: Was passiert wenn der Verkehrssünder einfach wegfährt? Ich oder auch Steffi haben keine Lust so jemanden am wegfahren zu hindern, wie auch? Mit der Konsequenz puren Ärgers und eventueller Eskalation mit Gewaltandrohung?

      Nein Hans, so einfach ist das hier nicht. Und die Dreistigkeit, Ignoranz und rotzfreche Unverschämtheit dieser gesellschaftlich nicht tragbaren Individuen wird jeden Tag größer. Die wissen dass sie ungestraft davon kommen.

      Das funktioniert hier einfach nicht mehr. Frag mal die anderen aus NRW...

      Und ein Handyfoto zählt nicht. Immer noch nicht...
      Hakuna Matata!
    • NT/Hans wrote:

      ....genau Frau Mirtana, erst auf die Falschparker auf den Fahrradwegen schimpfen/rumwettern aber was gegen diese SUV-Deppen unternehmen da kriegst du den Arsch nicht hoch, die Polizei muß sich darum kümmern wenn auf dem Fahrradweg durch parkenden PKW's eine massive Behinderung besteht und so ein Arschloch abschleppen zu lassen, weil keine andere Institution als die Polizei die in dem Fall die Berechtigung dazu hat dieses zu Veranlassen ausserdem wenn so ein Falschparkarsch für seine Aktion mal 400,-€ a gedrückt und einen halben Tag nach seiner Karre gesucht, hat hat das meist schon eine heilende Wirkung, egal wieviel so einer Geld verdient!
      Hättest Du den Rest meines Beitrages gelesen, dann wäre Dir aufgefallen, daß meine Lösung eines strukturellen Problems nicht im Blockwärtertum liegt sondern in einer baulichen Veränderung der Infrastruktur. Wie z.B. bei unseren Nachbarn Niederlande und Brüssel. Wer gar nicht erst auf dem Fahrradstreifen parken kann der steht einem Radfahrer auch nicht im Weg. Zumal: Es ist nicht meine Aufgabe, andere Verkehrsteilnehmer zu erziehen oder zu maßregeln

      Desweiteren kann das Ordnungsamt genauso das Abschleppen veranlassen - wobei man hier vermutlich bei denen eine schnellere Reaktionszeit hat als bei der Polizei. Ich für meinen Teil rufe die Polizei in einem Notfall statt sie mit Bagatellen zu beschäftigen. Ich möchte in einem Notfall, wenn ich auf das dringende Erscheinen der Polizei angewiesen bin, nicht erst ewig warten müssen weil die Beamten damit beschäftigt sind Autos abschleppen zu lassen. Ich ruf ja auch nicht die Feuerwehr weil mein Badewasser zu heiß ist.


      NT/Hans wrote:

      ....in Holland hat der Radfahrer einen anderen Stellenwert und da hat die Planung der Fahrradwege schon vor 60 Jahren angefangen oder statt gefunden und nicht erst wie deutschlands vor dem letzten aufkommenden Fahrradboom vor 10 Jahren!
      Und, wo ist das Problem über den eigenen Tellerrand zu schauen und von den Erfahrungen der Nachbarn zu profitieren? Dann braucht man keine 60 Jahre herum probieren ...

      Ganz generell würde ich es begrüßen, wenn Du Deinen Ton ein wenig mäßigst. Mag ja sein, daß das Grantige in Bayern zur Volkskultur gehört, ich bin keine Bayerin und ich empfinde diese Ausdrucksweise mittlerweile weder als höflich noch sachlich noch als kulturell bedingten Unterschied.
      "I don't know half of you half as well as I should like; and I like less than half of you half as well as you deserve." J.R.R. Tolkien

      „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ Paul Watzlawick
    • @Zargh
      @Frau Mirtana
      ....bin froh nicht im Pott sondern in einer Stadt mit 20000 Einwohner zu leben
      ....bei uns ist für solche Ordnungswidrigkeiten die Polizei für zuständig, wenn bei euch dieses das Ordnungsamt macht ist das natürlich was anderes
      ....und über den Tellerrand schauen, die deutschen Städteplaner haben vor 50 Jahren schlichtweg verpennt auch an die Radfahrer zu denken, ganz anders in den Niederlanden oder Belgien, dort wurden vor ca. 60 Jahren bei den Städte/Straßenplanungen damals schon mit eingeplant und abgeschlossen (habe von 1979 bis 1983 in Sittard NL gewohnt)
      ....und dafür das du mich als (keineswegs grantigen) Bayer nicht ausstehen kannst kann ich auch nichts für, meine Art ist einfach etwas anders als deine weibliche Persönlichkeit :D :weizen:
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt
    • Moin Gemeinde
      was bin ich froh, daß ich diese eure Probeme nicht habe. Kann mich aber gut erinnern, daß es früher, als ich noch in "der Stadt" wohnte, schon ein nerviges Stück Leben war, entweder die Karre irgendwo in vernüftiger Entfernung geparkt zu kriegen, oder auch mit dem Radl fahren zu können, ohne auf zugeparkten Radwegen nicht fahren zu können.
      Ein wenig dieser Problematik erlebe ich hier auf der Insel, wenn ein Pulk von fröhlichen Radfahrern, alle direkt aus den wichtigsten Radrennen der Welt ausgebrochen, zumindest so gekleidet und mit dem Selbstverständniss ausgestattet, daß die ganze Straße natürlich ihnen, den über alles erhabenen Radlfahrern gehört, wem sonst.
      Ich bin sicher, daß keine/r dieser Sportskanonen/innen jemals ein Auto gefahren hat geschweige denn einen Führerschein besitzt, anders kann man sich das feindselige und arrogante Verhalten gegenüber motorisierten anderen Verkehrsteilnehmern nicht erklären.

      Zurück zum thema, ich hab das ja öfters hier auf der Pfanne mit Freunden aus Deutschland, ihr müsst endlich mal vom Autoroß runterkommen und relaxter durch die Gegend fahren, bei uns ist aktuell 90 km/h auf der Landstraße, 100 auf der Schnellstraße und 120 auf der Autobahn. Dazu kommt, und das könnt ihr euch wahrscheinlich nicht vorstellen, daß seit kruzem spanienweit in geschlossenen Ortschaften grundsätzlich Tempo 30 gilt, außer es wird durch Schilder mal 40 oder gar 60 erlaubt, auf den größeren Straßen.
      Bußgelder für Überschreitungen sind exorbitant teuer, Überziehen n der Parkuhr geht bei 80 Euro los, durchgehende Linie überfahren kostet schon 200, usw, deswegen fahren und verhalten sich die allermeisten recht anständig, es ist als Verkehrsteilnehmer streßfrei, bis auf wenige Ausnahmen.
      Was in den letzten Beiträgen aufgeworfen wurde, Bürger verschiedener Fortbewegungsmittel gegeneinander auszuspielen und selbsternannte Hilfssherrifs aufzustellen, bringt doch nur noch mehr Streß ins Miteinander, als ihr eh schon habt.
      Gesetzliche Vorgaben und Verordnungen sind nur dazu da, gebrochen zu werden, vor allem bei den lächerlichen Bußgeldern.
      Das einzige, was hilft, ist eine bauliche Ausführung in den Städten, die eine räumliche Trennung zwischen Radlern/Fußgängern und Autofahrern sicherstellt.
      Langfristig muß auch daran gearbeitet werden, daß der Besitz von Autos in Ballungsräumen nicht mehr a)notwendig ist, oder b) mit entsprechenden sozialen und monetären Hindernissen beschwert wird.
      ....man soll die Hoffnung nie aufgeben, aber ich seh dafür zumindest anthrazit

      sonnige Grüße und laßt euch nicht aufwiegeln :D

      Berti
      .....die Kurve ist zum Reinlegen da.......... :thumbup: :weizen:
    • Hans
      jetzt muasst die Brems neihaun, sowos ko ma ned sogn, dieses wunderbare forum lebt auch davon, daß der Umgangston freundlich und freundschaftlich ist.

      Komm runter von deinem Niederbayer-haudrauf-gestus, des duad uns alle ned guad.
      Entschuldig dich bei der Frau Mirtana, und grab dei Kriegsbeil wieda ei, ganz diaf, zefix nomoi!!!

      Berti
      .....die Kurve ist zum Reinlegen da.......... :thumbup: :weizen:
    • ....servus Berti, habe 5 Jahre in Holland gelebt ich weiß was Entscheunigubg heißt und wie es dort mit Strafen bei Übertreibungen aussieht, aber fahr mal in Deutschland 90 auf Bundesstraßen oder 100 wie jetzt wieder auf einigen Autobahnen in Holland wenn die Bahn frei ist! 8|
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt
    • Ich bin gegen jedes zusätzliche Tempolimit...schneller wie 120 km/h auf der Autobahn ist möglich und macht Laune, ich sehe den Sinn nicht. Das hat nichts mit Rasen zu tun, wenn die Verkehrslage es erlaubt, dann fahre ich mit Tempomat 160 km/h.

      Auch 30 km/h statt 50 km/h in der Ortschaft im Durchgangsverkehr halte ich für Schwachsinnig.
      Dazu der Hinweis wegen Ruhestörung, so ein Quatsch, ich kann mit meinen Fahrzeugen bei 30 km/h mehr Krach machen als mit 50 km/h...

      Auch das aufpinseln von Fahrradspuren auf einer Landstraße ist in meinen Augen Schwachsinn.
      Entweder es werden neue Radwege gebaut, oder sollen sie es lassen wie es ist. Das dient doch nur irgend einer Statistik...
      NTV Forum einfach GENIAL
    • ....fahre momentan auch schneller wenn es die Situation erlaubt, wäre aber keineswegs frustriert wenn ein allgemeines Tempolimit von 130 auf deutschen Autobahnen eingeführt werden würde
      ....Tempo 30 auf allen Stadtstrassen ist totaler Schwachsinn da fahren ja viele e-bikes schon schneller!!
      scheen Gruaß Hans

      JT: 2010 Bernkastel Kues/2011 Neidenberga/2012 Titisee + geile Sau-Tour/2013 Antweiler + blaue Zipfel/2014 Drangstedt/2015 Neidenberga/2016 Creglingen/2017 Weidenbach + Heuabschiedstour/2018 Neidenberga/2019 Drangstedt