E-PKW-Brand!

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • .... was mich dran wundert: sollte das alles nicht viel schlimmer sein?

      Das ist Lithium. Als Alkalimetall sollte das im Prinzip such im Wasser brennen. Oder ist das im Akku so in Zellren geteilt, dass es in den noch intakten Zellen nicht mit dem Wasser in Berührung kommt?

      Übel ist der Bericht allemal und ich habe auch schon Berichte von Teslas gesehen, die nach einem Unfall tagelang immer wieder Feuer fangen wollten...
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...
    • Wasser ist im Moment das richtige Löschmittel. Dank des Kühlefektes wird das Übergreifen des Brandes auf noch nicht betroffene Zellen verhindert.

      LG Jens
      "Ein guter Freund ist einer, der dich verstecken würde, wenn du wegen Mordes gesucht wirst. Wie viele von denen kennst du?" Lemmy Kilmister
    • Wenn jedes Mal ein Zeitungsartikel wäre, wenn ein Benziner oder Diesel abbrennt nach einem Unfall oder einfach so aus heiterem Himmel, wären die Zeitungen doppelt so dick.
      Und innerhalb von wenigen Sekunden fangen Elektroautos auch nicht an zu brennen. Tatsächlich sind Teslas die sichersten Autos, die man aktuell kaufen kann mit den besten Crashtest Ergebnissen.
    • @crasbe, einen Benziner oder Diesel muss die Feuerwehr aber i.a. nicht tagelang kühlen... und ein Metallbrand ist schon nichts schönes.

      Wohlgemerkt, ich bin kein genereller EFahrzeugablehner... aber der Artikel liest sich schon recht eklig.

      Hätt ich die Kohle, wär mein nächstes Auto sicher ein Hybrid...
      Mist, zu kurz. Säg ich halt ein Stück dran...
    • Also einen Hybriden braucht man sich nach ADAC Untersuchung gar nicht erst zulegen, dann lieber beim Verbrenner bleiben oder richtig E ( Batterie oder Wasserstoff ), vorausgesetzt, die Bezahlung ist machbar.
      Was ich gar ned versteh ist, was hat das Greta verantwortlich mit dem technisch noch improvisierten Umgang mit E Gedöns zu tun ?
      Wers waas, werds wisse !
    • metal-jaa wrote:

      tja,das sind die umweltfreundlichen und nachhaltigen fahrzeuge der zukunft , gel greta X/
      Nee, bei Produktion, Laden und Entsorgung viel zu umweltschädlich. Wenn es nach der geht, fahren wir damit.

      crasbe wrote:

      Wenn jedes Mal ein Zeitungsartikel wäre, wenn ein Benziner oder Diesel abbrennt nach einem Unfall oder einfach so aus heiterem Himmel, wären die Zeitungen doppelt so dick.
      Und innerhalb von wenigen Sekunden fangen Elektroautos auch nicht an zu brennen. Tatsächlich sind Teslas die sichersten Autos, die man aktuell kaufen kann mit den besten Crashtest Ergebnissen.
      ?( Überleg mal, wie die Folgen und Probleme bei nem Verbrennerbrand sind im Vergleich dazu. Das bekommt die Feuerwehr gut gebacken. Ich finde es gut, dass das so thematisiert wird ... ohne öffentlichen Druck wird sich da sonst nicht so schnell was tun. Und übrigens ... schon mal nen Verbrenner abfackeln gesehen, weil er über ein Metallteil gefahren ist und es an den Unterboden bekommen hat? Die Batterien bei Tesla waren zumindest früher vollkommen ungeschützt. Dann noch der "Autopilot", der bewusst (!) - trotz massiver Kritik - suggeriert man könne nebenbei Zeitung lesen. Diese Autos verursachen AKTIV Unfälle. Was ist daran sicher? Das, was da für absurde Preise verkauft wird, ist derzeit einfach gefährlicher Schrott (MEINE Meinung). Fahrzeugbrände von Verbrennern stehen übrigens auch öfter in der Zeitung. Muss man halt auch lesen.
      Ich hab nen Kurzen ... und das ist gut so ;-)

      (\_/)
      (O.o) This is Bunny. Copy Bunny into your
      (> <) signature to help him on his way to world domination.
    • Macht die Teslas nicht schlechter als sie sind.

      Mit Verbrennern passiert wirklich auch genug.

      Der Boden ist mittlerweile auch gepanzert ...
      Intelligente Sätze zu verfassen ist kein Zuckerschlecken. Und schon ein einziger Buchstabendreher kann den besten Text urinieren.
      Achja - meine Reifen haben Haftpflicht !
    • Ententreiber83 wrote:


      crasbe wrote:

      Wenn jedes Mal ein Zeitungsartikel wäre, wenn ein Benziner oder Diesel abbrennt nach einem Unfall oder einfach so aus heiterem Himmel, wären die Zeitungen doppelt so dick.
      Und innerhalb von wenigen Sekunden fangen Elektroautos auch nicht an zu brennen. Tatsächlich sind Teslas die sichersten Autos, die man aktuell kaufen kann mit den besten Crashtest Ergebnissen.
      ?( Überleg mal, wie die Folgen und Probleme bei nem Verbrennerbrand sind im Vergleich dazu. Das bekommt die Feuerwehr gut gebacken. Ich finde es gut, dass das so thematisiert wird ... ohne öffentlichen Druck wird sich da sonst nicht so schnell was tun. Und übrigens ... schon mal nen Verbrenner abfackeln gesehen, weil er über ein Metallteil gefahren ist und es an den Unterboden bekommen hat? Die Batterien bei Tesla waren zumindest früher vollkommen ungeschützt. Dann noch der "Autopilot", der bewusst (!) - trotz massiver Kritik - suggeriert man könne nebenbei Zeitung lesen. Diese Autos verursachen AKTIV Unfälle. Was ist daran sicher? Das, was da für absurde Preise verkauft wird, ist derzeit einfach gefährlicher Schrott (MEINE Meinung). Fahrzeugbrände von Verbrennern stehen übrigens auch öfter in der Zeitung. Muss man halt auch lesen.
      Die Feuerwehr hat die Konsequenzen doch auch gut gebacken bekommen. Dass bei Metallbränden eine andere Strategie angewandt werden muss als bei Flüssigkeitsbränden ist aus Feuerwehrsicht eigentlich keine große Überraschung. Der Wassertank war meiner Meinung aber übertrieben.
      Nein, ich habe noch keinen Verbrenner abbrennen gesehen, weil er über ein Metallteil gefahren ist. Dafür fangen Verbrenner manchmal einfach so Feuer. Sei es ein Diesel mit undichtem Turbolader, der anfängt sein eigenes Öl zu verbrennen oder ein Benziner, bei dem eine Benzinleitung platzt.

      Die Akkumulatoren von Tesla waren auch früher nicht vollkommen ungeschützt, sonst wären Brände viel häufiger sein als sie es tatsächlich sind. Die Schutzmaßnahmen haben sich allerdings dennoch verbessert und es sind einige Fälle bekannt, wo die Hälfte des Akkupacks zerstört wurde und nichts Feuer gefangen hat.
      Bei sowas darf man nicht vergessen, dass "Tesla ist nach Sekundenbruchteilen in Vollbrand" deutlich mehr Klicks produziert als "Tesla brennt mal wieder nicht". Alleine auf meinem Arbeitsweg sind in den letzten drei Jahren bestimmt 10 Autos ausgebrannt, in der Zeitung erwähnt wurde davon soweit ich weiß nur ein Vorfall und überregional wurde nichts berichtet, deshalb weiß ich nicht, warum du mir nun untergründig vorwirfst, ich würde mich nicht informieren bzw. keine Nachrichten lesen.

      Über den Autopilot kann man jetzt streiten, wobei die Anzahl der Unfälle, die mit eingeschaltetem Autopilot passiert sind, sehr überschaubar ist. Noch überschaubarer ist die Zahl der Unfälle, die auf Grund des Autopiloten verursacht wurden. Ganz und gar nicht überschaubar ist hingegen die Zahl der Unfälle, die verhindert wurden. Das ganze also als "gefährlichen Schrott" zu bezeichnen, naja. Deine Meinung.
      Nach den US- und Euro-NCAP-Crashtests sind Teslas die sichersten Autos, die man fahren kann.

      Ich bin froh, dass noch keiner Wasserstoffautos erwähnt hat. Diese sind nämlich im Gegensatz zu Elektroautos tatsächlich ziemlich gefährlich und die Ökobilanz ist vernichtend.
    • Sensation, Skandal, Katastrophe..... oh man, ich kanns nimmer hören. Erinnert sich noch jemand wie vor einigen Jahren Gas-Fahrzeuge wegen Explosionsgefahr in sinngemäß gleichen Schlagzeilen waren?
      Selbstverständlich geht von jeder Technik eine spezifische Gefahr aus, also sind die entsprechenden Stellen jetzt gefordert sich drauf einzustellen. Und sollte sich herausstellen dass die Technik in der derzeitigen Form tatsächlich zu hohe Risiken birgt, wird man eben technisch nachrüsten/umkonstruieren müssen.
      Und der Knaller ist, wie das je nach Einstellung zu dieser Technik instrumentalisiert wird.... man, man, man.
      Tunerlatein:
      nolite dare sanctum canibus neque mittatis margaritas vestras ante porcos ne forte conculcent eas pedibus suis et conversi disrumpant vos (Matth. 7,6)
    • crasbe wrote:

      .....Ich bin froh, dass noch keiner Wasserstoffautos erwähnt hat. Diese sind nämlich im Gegensatz zu Elektroautos tatsächlich ziemlich gefährlich und die Ökobilanz ist vernichtend.
      Das ist nur dann zutreffend, wenn der Strom von Kohlekraftwerken erzeugt wird.
      Gerade heute war ein Artikel über Schweden und Norwegen, das ja bekanntlich seinen Strom über Wasserkraftwerke erzeugt. Davon gibt es soviel, dass es in Schulen nicht Mal einen Schalter zum Lichtausschalten gibt...
      Und bitte: warum sind die gefährlich ? Deine Meinung ??
      Die sind weniger gefährlich wie ein Benzintank, da der Wasserstofftank wg. des Druckes sehr dickwandig ist und Schnellschlußventile besitzt.
      Bitte erkundige Dich besser.
      bleibt bitte gesund. Allen "angesteckten" gute und schnelle Genesung
    • Was ist denn heute los? Warum unterstellen mir alle, dass ich mich nicht informiert hätte?

      Die Ökobilanz von Wasserstoffautos ist aus verschiedenen Gründen vernichtend:
      * Ein Wasserstoffauto ist nichts anderes als ein Elektroauto mit einer zusätzlichen Brennstoffzelle. Vorhanden sind also Elektromotor, Inverter, Lithiumakku (wenn auch kleiner), Ladeelektronik und zusätzlich eben die Brennstoffzelle mit einem Tank aus Kohlefaserverbundwerkstoffen. Die Brennstoffzelle besteht für einen vernünftigen Wirkungsgrad zu einem nicht geringen Teil aus seltenen Metallen, wie sie z.B. auch in Abgaskatalysatoren zu finden sind. Damit haben wir also einerseits zumindest zu einem gewissen Teil die oft kritisierte Ökobilanz der Lithiumproduktion und darüber hinaus in noch größerem Maße die Konfliktmetalle.
      * Wasserstoff, den man an Tankstellen kaufen kann, wird aktuell zu über 90% aus Erdgas beziehungsweise anderen Kohlenwasserstoffen gewonnen, da dies deutlich weniger Energie erfordert als Elektrolyse. Vor einigen Jahren kostete ein Kilogramm Wasserstoff, hergestellt durch Elektrolyse, das Zehnfache dessen, was ein Kilogramm aus Erdgas kostet.
      * Elektrolyse ist ein furchtbar ineffizienter Prozess. Gegen Elektroautos wird oft das Argument in den Raum gestellt, dass wir in Deutschland gar nicht genug Strom hätten, um alle zu laden. Wir haben allerdings erst Recht nicht genug Strom, um eine entsprechende Menge Wasserstoff herzustellen. Je nach Betrachtungsart benötigt ein Wasserstoffauto die drei- bis zehnfache Menge Energie, die ein Elektroauto für die gleiche Wegstrecke benötigt.
      * Wasserstoff lässt sich nicht dauerhaft lagern. Da Wasserstoff nur aus einem einzigen Proton und einem Elektron besteht, besitzt es die Fähigkeit, durch alle bisher bekannten Materialien zu diffundieren. Auch durch Kohlefaserverbundtanks. Stahltanks sind keine Alternative, da Wasserstoffversprödung auftritt. Das bedeutet, dass permanent eine gewisse Menge Wasserstoff verloren geht. Nicht nur im Auto, sondern auch beim Transport, bei der Lagerung an der Tankstelle und bei der Produktion selbst. Dieses Entweichen muss natürlich kontrolliert werden, denn ich glaube, eine Knallgasexplosion hat jeder von uns mal im Chemieunterricht gesehen.
      * Wasserstofftanks sind problematisch zu entsorgen. Aktuell weiß niemand so genau, wie man Kohlefaserverbundwerkstoffe am besten entsorgt bzw. recyclet. Deshalb werden sie am Ende ihrer Lebensdauer verbrannt und die verwendeten Harze geben oft problematische Verbindungen frei bei diesem Verbrennungsvorgang.
      * Wasserstofftanks stehen unter hohem Druck. Ein Fertigungsfehler oder Materialermüdung, bei dem Wasserstoff freigesetzt wird, kann zu einer Knallgasexplosion führen. Wie explodierende Gastanks in Autos aussehen (wohlgemerkt mit Erdgas!) kann man auf YouTube bestaunen. Von Wasserstoffautos halten wir bei der Feuerwehr GROßEN Abstand, von brennenden noch viel mehr.

      Falls du dich besser erkundigen möchtest, hier sind zwei einfach erklärte Videos mit Zahlen, die die Problematik verdeutlichen:




      Edit: im Juni diesen Jahres fuhren in Deutschland stolze 386 Wasserstoffautos und es gab 71 Wasserstofftankstellen. Wieso setzt sich das nicht durch, wenn es überlegen ist?
      focus.de/auto/news/nur-386-was…toffauto_id_10840386.html
    • ismanthey wrote:

      da der Wasserstofftank wg. des Druckes sehr dickwandig ist und Schnellschlußventile besitzt
      Ist bei LPG ähnlich.
      Der Tank ist recht dickwandig und an allen markanten Übergängen sind extra Ventile.
      Wenn man im Motorraum eine Gasleitung trennt, tritt zwar noch ein paar Sekunden Flüssiggas aus, aber es "entlädt" sich tatsächlich nur der Druck aus der Leitung von hinten nach vorne. Dann ist Sense.
      Bei normalen benzingetriebenen Fahrzeugen mit herkömmlicher Benzinpumpe gibt es gar kein Ventil, so dass unbemerkt munter immer weiter gefördert wird.
      Wenn Benzin nicht so stinken würde, wären mir früher bestimmt etliche Fahrzeuge abgebrannt. Da ist immer mal wieder ein brüchiger Benzinschlauch kollabiert.
      Ist halt immer die Frage, was einem vertraut ist, und was neu ist. Insofern hat m.E. Michael schon ein Stück weit den Kern getroffen.

      Mir fällt dazu z.B. ein, dass es früher als absolut normal angesehen wurde, mit (Heiz-) Ölwandöfen zu heizen.
      Wenn ich so überlege, wie häufig die Dinger fast geglüht haben, weil irgendwie zu viel Öl reingelaufen ist..... aber man hat das so hingenommen. So nach dem Motto: passiert halt mal. Oder die Brandspuren auf Auslegeware am Kachelofen, weil ab und an mal Funken beim Nachlegen rausgespratzt sind... Hingegen galt es in derselben Generation als völlig gefährlich mit Propan-Katalytöfen in "geschlossenen" Räumen zu heizen.
      "Pass auf Junge, dass du die Garage gut lüftest, wenn du mit so etwas hantierst", höre ich heute noch meinen Vater sagen....
      "Und damals? Deine Heizölexperimente? Schon vergessen?", meine Antwort.
      "Das waren doch ganz andere Zeiten", er so....
      "Ja, nee, schon klar!".....
      Watt de Bua nich kennt fräät hei nich! War schon immer so....
    • crasbe wrote:

      im Juni diesen Jahres fuhren in Deutschland stolze 386 Wasserstoffautos und es gab 71 Wasserstofftankstellen. Wieso setzt sich das nicht durch, wenn es überlegen ist?
      Ist etwas dran. Der gesunde Mix würde es machen.
      Und: offen sein für alles.
      Ein abrupter Umstieg, egal auf was, wäre energetisch eh nicht leistbar.
      Und schon sind wir wieder bei der Frage nach wirklich intelligenten Vorgehensweisen und Strategien. An später denken und konsequent an Verbesserungen arbeiten würde ich mir von Herstellern und Politik wünschen. Keine Stigmatisierung, schaffen von Alternativen, sinnvoller Ausbau von öffentlichem Nahverkehr, Park and Ride Plätze einrichten, keine einseitige Diskussion nur über Pendler und privaten Individualverkehr, sondern Einbeziehung ALLER Verkehrsteilnehmer und Bedürfnisse, Gespräche mit Firmen und Flottenbetreibern, Abschaffung von Prämien für E-Fahrzeuge, stattdessen Flottenbetreiber mit Steuervergünstigungen zum Umdenken bringen, somit einen attraktiven Gebrauchtwagenmarkt für E-fahrzeuge, Wasserstoffantriebe, und Erdgasfahrzeuge für den Privatmarkt zu schaffen. Usw. usw. usw.
      Ich bin total überzeugt davon, dass Politik ganz genau weiß, wie es gehen müsste, aber es gibt zu viele Fußfesseln für diese Funktionsträger!!!
      Warum sollten diese Menschen ernsthaft bescheuerter sein, als wir mit unserem gesunden Menschenverstand???
      Das kann mir niemand weismachen!